Beschreibung der Studie

Untersuchunsgegenstand sind die Mechanismen, welche eine Verbesserung der Leistungseffektivität und eine Reduktion der Leistungsvariabilität bei der Anwendung transkranieller Gleichstromstimulation (tDCS) in Kindern mit ADHS hervorrufen. Konkret untersucht die Studie inwieweit tDCS dazu geeignet ist, die Kommunikation verschiedener Hirnareale bei Kindern mit ADHS zu verbessern. Weiterhin beschäftigt sich die Studie mit Interaktionseffekten der tDCS und Schlaf. Im Speziellen soll betrachtet werden, ob eine Stimulation vor der Schlafphase zu einer verstärkenden Wirkung der tDCS nach der Schlafphase führen kann. Überdies ist es Ziel der Studie, Prädiktoren der Wirkung von tDCS in Kindern mit ADHS zu erheben. Hierfür findet eine spezifische genetische als auch neurologische Untersuchung statt. Somit bildet die Studie eine wichtige empirische Grundlage für den Einsatz der transkraniellen Gleichstromstimulation in der Behandlung von ADHS. Es sollen insgesamt 60 Patienten untersucht werden: 1. 60 ADHS-Patienten (Altersgruppe von 10-14)

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Studiendetails

Studienziel Verhaltensparameter (Reaction Time:RT, Variabilität, Fehler) erfasst im Rahmen einer Arbeitsgedächtnisaufgabe („n-back“-Aufgabe); Amplitudenwerte (Error-related Negativität und Positivität); Frequenzwerte (Power von Alpha &Theta), Werte der Quellensignale und der gerichteten Kohärenz. Diese Parameter werden bei jeder Stimulation( Sitzung) erfasst.
Status Teilnahme möglich
Zahl teilnehmender Patienten 60
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Kontrolle Placebo
Finanzierungsquelle Institut für Medizinische Psychologie und Medizinische Soziologie, Universitätsklinikum Schleswig-Holstein

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Einwilligung durch Versuchspersonen und deren Eltern
  • Alter 10 - 14 Jahre
  • Männlich
  • Rechtshänder
  • Diagnosekriterien des ICD-10 (F90.0, F90.1 oder F98.8)

Ausschlusskriterien

  • Internistische, neurologische und weitere psychiatrische Erkrankungen
  • IQ< 85
  • Medikamenteneinnahme
  • Krampfleiden (Epilepsie), Krampfanfälle (auch einmalig), Fieberkrämpfe, erhöhte Erregbarkeit des Gehirns (anamnestisch: epilepsietypische Potentiale oder andere pathologische EEG-Veränderungen)
  • Metallimplantate im Kopfbereich (in den Kopfbereich eingesetztes Metall): z.B. Implantation einer künstlichen Hörschnecke (Cochlea)
  • Zustand nach Schädelhirntrauma mit Bewusstseinsverlust
  • Jegliche Vorerkrankung des Herzens, Herzschrittmacher
  • Mangelnde Compliance

Adressen und Kontakt

Institut für Medizinische Psychologie und Medizinische Soziologie, Schleswig-Holstein, Campus Kiel

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Häufig gestellte Fragen

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Das vorliegende Forschungsvorhaben soll einerseits die Mechanismen, die zu einer Verbesserung der kognitiven Leistungsfähigkeit bei Kinder und Jugendlichen mit ADHS durch transcranial direct current stimulation (tDCS) entstehen, untersuchen. Hier kann angenommen werden, dass die tDCS über dem präfrontalen Cortex (PFC) die der ADHS zugrunde liegenden Fluktuationen der Konnektivität und Hierarchie von Resting state-Netzwerken minimiert und die neuronale Signatur der Aufmerksamkeit positiv beeinflusst. Andererseits soll untersucht werden, welchen Einfluss der Zeitpunkt der Stimulation auf längerfristige Nacheffekte von tDCS auf Verhaltens- als auch auf neuro-physiologischer Ebene hat. Hierbei soll geklärt werden, ob die Applikation einer tDCS vor einer Schlafperiode möglicherweise zu stärker ausgeprägten Nacheffekten führt als eine Stimulation vor einer Wachperiode. Und letztlich sollen Prädiktoren für individuelle Effekte von tDCS analysiert werden, vor allem genetische Prädisposition, Pattern der neuronalen Konnektivität im EEG sowie Level der synaptischen Exzitabilität.

Quelle

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