Beschreibung der Studie

In dieser Studie wird der Effekt der Koaktivierung der Beckenbodenmuskulatur untersucht. Unter Koaktivierung versteht man folgendes: Sollte eine Person pressen (Valsalva), so sollte sich im Normalfall die Beckenbodenmuskulatur entspanne. Im Falle einer Koativierung der Beckenbodenmuskulatur erfolgt dies nicht, d.h. die Beckenbodenmuskulatur kontrahiert. Dies könnte ein Hindernis für eine vaginale Geburt bilden. Dieser Fakt wurde bis Dato nicht untersucht. Hierbei werden wir vor der Geburt ein Ultraschall des Beckenbodens durchführen. Der Ultraschall erfolgt über dem Dammbereich (translabialer Ultraschall). Dabei wird der Beckenboden vom Schambeimknochen bis zum Enddarm dargestellt. Diese Distanz nennt man Introitus. Beim Pressen sollte im Normalfall diese Distanz größer werden. Bei der Koaktivierung der Beckenbodenmuskulatur bleibt diese Distanz gleich groß oder wird kleiner. Diese Messungen werden mit dem Geburtsverlauf korreliert. Wir untersuchen ob diese Koaktivierung ein Hinderniss für die vaginale Geburt ist, und somit auch eine Erhöhung der Kaiserschnittrate verursachen kann.

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Studiendetails

Studienziel Es handelt sich um eine Prädiktionsstudie. Hierbei ist der zu prädiktierende Parameter der Geburtsmodus: Vaginal vs. Operativ. Dabei überprüfen wir, ob die pränatale Ermitlung der Koaktivation des Beckenbodens ein Hinderniss für die vaginale Geburt ist.
Status Teilnahme möglich
Zahl teilnehmender Patienten 390
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Beobachtungsstudie
Finanzierungsquelle Universitätsklinikum des Saarlandes

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Es werden Erstgebärende mit einer Einlingsschwangerschaft in Schädellage, die im Rahmen der Geburtsvorbereitung bei uns vorstellig werden, in die Studie aufgenommen.

Ausschlusskriterien

  • Fetale oder maternale Pathologien mit einem erhöhten Risiko einer fetalen Asphyxie oder operativen Geburt, z.B. maternaler Diabetes, hypertensiven Erkrankungen oder Wachstumsrestriktion.
  • Minderjährige Schwangere (unter 16 Jahre alt).
  • Patientinnen, bei denen aufgrund einer Incompliance oder sprachlicher Barrieren eine Verständigung nicht möglich ist.

Adressen und Kontakt

Universitätsklinikum des Saarlandes, Homburg

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Häufig gestellte Fragen

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In der vorliegenden Studie soll geprüft werden, ob mittels sonographischer Darstellung der Musculus-Levator-Ani-Koaktivierung bei reif Erstgebährenden der Geburtsoutcome vorrausgesehen werden kann.

Quelle

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