Beschreibung der Studie

Eine Tumortherapie ist sehr komplex und mit einem hohen Risiko für das Auftreten von Nebenwirkungen verbunden. Diese Studie untersucht Machbarkeit und Akzeptanz eines neu entwickelten Best-Practice-Modells zum multiprofessionellen Medikationsmanagement (MuMM) sowie dessen Einfluss auf die therapiebedingte Toxizität ambulanter onkologischer Patienten. Das Best-Practice-Modell bündelt dabei Maßnahmen auf der Ebene des Klinikpersonals, der Tumortherapie und des Patienten in Form eines Medikationsmanagements, einer individuellen Optimierung der Supportivtherapie und einer Beratung des Patienten zu Nebenwirkungen der Chemotherapie.

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Studiendetails

Studienziel Anteil der Patienten mit mindestens einer Toxizität Score 3-4 nach PRO-CTCAE für die Symptome Nausea und Emesis, Mukositis, Fatigue, Schmerz, Diarrhö, Obstipation, Mundtrockenheit, Schluckbeschwerden, Appetitlosigkeit, Schlafprobleme (zu Beginn jedes Therapiezyklus retrospektiv erfasst für die letzten sieben Tage für maximal sechs Therapiezyklen)
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Zahl teilnehmender Patienten 74
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Finanzierungsquelle Klinische Pharmazie

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Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Diagnose eines soliden Tumors; ambulante Tumorbehandlung des Patienten in der onkologischen Ambulanz der internistischen Onkologie des Johanniter-Krankenhauses Bonn; schriftliche Einwilligung des Patienten; Kenntnis der deutschen Sprache

Ausschlusskriterien

  • Erkrankungen, die es ausschließen, dass der Patient die Aufklärung zu Art und Inhalt der Studie versteht und die ausschließen, dass die Fragebögen richtig verstanden werden und eigenständig ausgefüllt werden können (z.B. Morbus Alzheimer); Absicht, innerhalb der nächsten Zeit den Behandlungsort zu wechseln

Adressen und Kontakt

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Eine Tumortherapie ist sehr komplex und mit einem hohen Risiko für das Auftreten von Nebenwirkungen verbunden. Diese prospektive, monozentrische, zweiarmig-randomisierte Studie untersucht Machbarkeit und Akzeptanz eines neu entwickelten Best-Practice-Modells zum multiprofessionellen Medikationsmanagement (MuMM) sowie dessen Einfluss auf die therapiebedingte Toxizität ambulanter onkologischer Patienten. Das Best-Practice-Modell bündelt dabei Maßnahmen auf der Ebene des Klinikpersonals, der Tumortherapie und des Patienten in Form eines Medikationsmanagements, einer individuellen Optimierung der Supportivtherapie und einer Beratung des Patienten zu Nebenwirkungen der Chemotherapie. Innerhalb von sechs Therapiezyklen erhielten Patienten der Kontrollgruppe die übliche Standardbetreuung, wohingegen bei Patienten der Interventionsgruppe MuMM angewendet wurde. Als Studienendpunkte wurden unter anderem Symptomlast (PRO-CTCAE), Lebensqualität (EORTC QLQ-C30 und EQ-5D-3L) sowie die Patientenzufriedenheit mit der Information zur Krebstherapie (PS-CaTE) erhoben.

Quelle

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