Beschreibung der Studie

Die Akupunktur ist bei Erwachsenen eine bereits bekannte Therapieform, vor allem zur Schmerzbekämpfung (z.B. Kreuzschmerzen). Doch auch bei Kindern und Babys wird immer öfters Akupunktur angewandt, größtenteils mittels eines Lasers, der nur oberflächlich auf die Haut aufgesetzt wird und somit schmerzlos für das Kind ist. Es gibt bereits Studien, die die Sicherheit und Wirksamkeit von Laserakupunktur bei Kindern festgestellt haben. Des Weiteren werden Babys während eines Krankenhausaufenthaltes vereinzelt schmerzhaften Behandlungen ausgesetzt, wobei hier versucht wird mittels Eintropfen einer Zuckerlösung diese Schmerzen zu verringern und zu verhindern. Darüber gibt es bereits vereinzelt Studien, die die Wirksamkeit dieser Methode bestätigen. Jedoch bestehen immer noch gewisse Zweifel ob diese Methode auch wirklich die optimale Schmerztherapie für Neugeborene darstellt. Diese klinische Studie will zeigen, dass die Laserakupunktur ebenfalls Schmerz bei Babys vermindern und eine nicht-medikamentöse Alternative zur Zuckerlösung darstellen kann. Deshalb wird in dieser klinischen Studie die Laserakupunktur bezüglich ihrer Wirksamkeit zur Schmerzverringerung bei Neugeborenen mit einer Zuckerlösung verglichen.

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Studiendetails

Studienziel Unterschiede des PIPP Scores (=Premature Infant Pain Profile) zwischen der Glucosegruppe und der Akupunkturgruppe, ermittelt durch eine verblindete Krankenschwester anhand der Videoaufzeichnungen während des Fersenstichs.
Status Teilnahme möglich
Zahl teilnehmender Patienten 90
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Kontrolle Wirksame Behandlung
Finanzierungsquelle Abteilung für Neonatologie Univ.Klinik für Kinder und Jugendheilkunde

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • gt; Reifes Neugeborenes (>37. Schwangerschaftswoche)
  • gt; Gesundes Neugeborenes ohne klinische und/oder kongenitale Komplikationen
  • gt; Alter: zwischen zweitem und fünftem postnatalen Lebenstag
  • gt; Von den Eltern unterschriebene schriftliche Einverständniserklärung
  • gt; Spontangeburt und per Sectio geborene Neugeborene

Ausschlusskriterien

  • gt; Fehlen einer schriftlichen Einverständniserklärung
  • gt; Frühgeborenes (< 37. Schwangerschaftswoche)
  • gt; Schmerztherapie beim Neugeborenen und/oder der stillenden Mutter
  • gt; Klinische und/oder kongenitale Erkrankungen

Adressen und Kontakt

Klinische Abteilung für Neonatologie, Graz

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Häufig gestellte Fragen

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Im Rahmen eines Spitalsaufenthaltes sind Neugeborene vielfach akuten Schmerzzuständen ausgesetzt. Die orale Verabreichung von Zuckerlösungen (Glucose oder Saccharose) ist der derzeitige Goldstandard zur Schmerzprävention bei Früh- und Reifgeborenen. Obwohl in Studien gezeigt werden konnte, dass orale Zuckerlösungen den Schmerzscore und die Schreizeit reduzieren können, besteht in Bezug auf die adäquate Dosierung, die Wirksamkeit und Sicherheit bei wiederholter Anwendung ein großes wissenschaftliches Wissensdefizit. Eine neuartige Möglichkeit der nicht-pharmakologischen Schmerztherapie bei Neugeborenen könnte die Behandlung mittels Akupunktur darstellen. In dieser Studie werden gesunde Reifgeborene zwei Gruppen randomisiert zugeteilt. Die erste Gruppe wird eine oral verabreichte Glucoselösung erhalten, bei der zweiten Gruppe wird eine Laserakupunktur beidseitig am Akupunkturpunkt Dickdarm 4 (= Di 4) angewandt. Die Neugeborenen werden während des gesamten Vorganges monitorisiert, sowie der Fersenstich mittels Videokamera protokolliert. Nach der jeweiligen Behandlung (Glucose oder Laserakupunktur) wird der Fersenstich für das metabolische Neugeborenenscreening erfolgen. Eine verblindete Krankenschwester erhält die Videoaufzeichnungen und wird mittels dieser anschließend den Schmerzscore PIPP (= Premature Infant Pain Profile) aller Neugeborenen ermitteln.

Quelle

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