Beschreibung der Studie

Ziel des Projektes ist die Aufklärung von Zusammenhängen zwischen aktueller und längerfristiger Ausgrenzung, Gefühlsverarbeitung und zwischenmenschlicher Interaktion bei Patientinnen mit einer Borderline- Persönlichkeitsstörung (BPS), bei ehemaligen BPS-Patientinnen, bei Patientinnen mit einer Posttraumatischen Belastungsstörung nach sexuellem Missbrauch in der Kindheit (PTBS) und bei gesunden Kontrollpersonen. Im Rahmen der Studie soll bei 80 BPS-Patientinnen, bei 60 ehemaligen BPS-Patientinnen, bei 60 Patientinnen mit PTBS nach Missbrauch in der Kindheit sowie bei 80 gesunden Kontrollpersonen soziale Ausgrenzung experimentell untersucht werden, um die Auswirkung sozialer Zurückweisung auf Kooperationsbereitschaft und aggressives Verhalten zu untersuchen. Um soziale Zurückweisung zu untersuchen, wird das von uns entwickelte Mannheimer Gruppen Zurückweisungs Paradigma (Mannheim Group Rejection Paradigm - MGRP) eingesetzt. Kooperationsbereitschaft und Aggressivität sollen mittels einer sozialen Aufgabe erfasst werden. Diese soziale Aufgabe besteht aus einem abgewandelten Vertrauensspiel, bei dem die Teilnehmer zusätzlich einem weiteren Mitspieler einen Teil seiner gesammelten Punkte wegnehmen kann. Zusätzlich werden auch Fragebögen zur Erfassung von Aggressivität eingesetzt. Weiterhin soll der Zusammenhang zwischen sozialer Zurückweisung und relevanten Persönlichkeitsmerkmalen wie Selbstwert und Sensitivität gegenüber Zurückweisung in den verschiedenen Patientengruppen untersucht und verglichen werden. Dafür werden weitere Fragebögen eingesetzt.

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Studiendetails

Studienziel Kooperationsbereitschaft und Aggressivität wird nach der Induktion von sozialer Zurückweisung erfasst mittels einer Kombination des „Point Substraction Aggression Paradigms“ (PSAP) und des Vertrauensspiels. Aggresivität wird zusätzlich vor und nach der Induktion von sozialer Zurückweisung mittels des STAXI Fragebogens (State Trait Anger Expression Inventory) erfasst.
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Zahl teilnehmender Patienten 280
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Finanzierungsquelle Deutsche Forschungsgemeinschaft

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Diagnose einer BPS oder einer remittierten BPS oder Diagnose einer PTBS nach sexuellem Missbrauch ohne BPS oder gesunde Kontrollprobandin ohne psychische Erkrankung in der Vorgeschichte

Ausschlusskriterien

  • Schwangerschaft, Schizophrenie, Bipolar-I-Störung, MD, Substanzabhängigkeit in den letzten 2 Jahren, organische Hirnerkrankung, Epilepsie in der Vergangenheit, Gehirntrauma oder Gehirntumor, andere internistische oder neurologische Erkrankung, psychotrope Medikation seit mindestens zwei Wochen vor der Untersuchung

Adressen und Kontakt

An dieser Studie können Sie leider nicht mehr teilnehmen. Hier finden Sieaktuelle Anpassungsstörung-Studien.

Häufig gestellte Fragen

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Ziel des Projektes ist die Aufklärung von Zusammenhängen zwischen akuter und chronischer Ausgrenzung, Emotionsverarbeitung und zwischenmenschlicher Interaktion bei akuten und remittierten Patientinnen mit einer Borderlinepersönlichkeitsstörung (BPS), Patientinnen mit einer Posttraumatischen Belastungsstörung nach sexuellem Missbrauch in der Kindheit (PTBS) und gesunden Kontrollen. Im Rahmen der Studie soll bei 80 BPS-Patientinnen, bei 60 remittierten BPS-Patientinnen, bei 60 Patientinnen mit PTBS nach Missbrauch in der Kindheit sowie bei 80 gesunden Kontrollprobandinnen soziale Ausgrenzung experimentell induziert werden, um die Auswirkung sozialer Zurückweisung auf Kooperationsbereitschaft und aggressives Verhalten zu untersuchen. Zur Induktion sozialer Zurückweisung wird das von uns entwickelte Mannheim Group Rejection Paradigm (MGRP) eingesetzt. Kooperationsbereitschaft und Aggressivität sollen mittels einer sozialen Interaktionsaufgabe erfasst werden. Diese soziale Interaktionsaufgabe besteht aus einer Kombination von zwei sehr etablierten Paradigmen: das „Multi-round economic exchange game“ von Kosfeld zur Erfassung von Kooperationsbereitschaft und das „Point Substraction Aggression Paradigm“ (PSAP) von Cherek. Zusätzlich werden auch psychometrische Verfahren zur Erfassung von Aggressivität eingesetzt. Um eine mögliche Veränderung der Aggressivität zu erfassen, werden der PSAP sowie die psychometrischen Aggressivitätsmaße sowohl vor, als auch nach der Induktion der sozialen Zurückweisung durchgeführt. Weiterhin soll der Zusammenhang zwischen sozialer Zurückweisung und relevanten Persönlichkeitsmerkmalen wie Selbstwert und Sensitivität gegenüber Zurückweisung in den verschiedenen Patientengruppen untersucht und verglichen werden. Dafür werden verschiedene psychometrische Verfahren eingesetzt.

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