Beschreibung der Studie

Doppelkronenarbeiten machen im deutschsprachigen Raum den mit Abstand größten Anteil an herausnehmbarem Zahnersatz aus. Der Goldstandard für die verwendeten Materialien sind Goldlegierungen. In den letzten Jahren ist der Goldpreis jedoch exponentiell angestiegen, was diese die Zahntechnik dazu veranlasste die auf den Zähnen befestigten und die über diese geschobenen Kronen aus Nicht-Edelmetalllegierungen zu fertigen. So konnten die Kosten drastisch reduziert werden. Jedoch ist die wissenschaftliche Studienlage bezüglich der Langlebigkeit solcher Versorgung noch unzureichend vorhanden. Deshalb ist das Ziel dieser Studie, Patienten, die eine auf Basis von Nicht-Edelmetalllegierungen hergestellte Teilprothese erhalten haben nachzuuntersuchen.

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Studiendetails

Studienziel Klinische Evaluation von Passgenauigkeit, Friktion, Retention, Funktion, Zustand des Parodontiums, Pfeilerzahnzustand, Nachsorgeaufwand, Reparaturanfälligkeit zum Zeitpunkt der Nachuntersuchung
Status Teilnahme bald möglich
Zahl teilnehmender Patienten 100
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Beobachtungsstudie
Finanzierungsquelle Universitätsklinikum Freiburg

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Abschlussbefund (klinisch, radiologisch) bei Eingliederung der Versorgung muss vorhanden sein
  • mindestens 1 Kiefer mit einer NEM-Doppelkronenarbeit versorgt
  • mindestens 2 Pfeilerzähne
  • Schriftliche Einverständniserklärung muss unterschrieben vorliegen

Ausschlusskriterien

  • Fehlender Abschlussbefund bei Eingliederung der Arbeit
  • Fehlende Einwilligung des Patienten

Adressen und Kontakt

Department für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde; Klinik für Zahnärztliche Prothetik, Freiburg

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Häufig gestellte Fragen

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Doppelkronenarbeiten machen im deutschsprachigen Raum den mit Abstand größten Anteil an herausnehmbarem Zahnersatz aus. Es konnte beobachtet werden, dass in den letzten Jahren vermehrt Patrizen (Primärkronen) und Matrizen (Sekundärkronen) aus Nichtedelmetalllegierungen (NEM) hergestellt wurden. Bis dato gilt jedoch die Herstellung der Primärkronen und Sekundärkronen aus Edelmetalllegierungen auf Grund der materialtechnischen Eigenschaften als Goldstandard.Mit verantwortlich für den Wechsel von Goldlegierungen zu Nichtedelmetalllegierungen ist der in den letzten Jahren exponentiell ansteigende Goldpreis (>200%). Ausgehend von der kaum zu übertreffenden Passgenauigkeit von Doppelkronenarbeiten, die aus Edelmetallen gefertigten werden, wiesen die aus NEM gefertigten Doppelkronenarbeiten bisher eine schlechtere Passgenauigkeit und Präzision auf. Ein weiterer wichtiger Faktor ist die Patientenzufriedenheit, die in Hinblick auf die Wahl des “neuen“ Werkstoffs zu untersuchen ist. Da bisher kaum klinische Untersuchungen zur Langzeitbewährung, Retention, auftretenden Komplikationen sowie der Patientenzufriedenheit von Doppelkronenarbeiten mit Patrizen und Matrizen aus Nichtedelmetalllegierungen existieren, soll die vorliegende Untersuchung zur Aufklärung dieser Parameter beitragen.

Quelle

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