Beschreibung der Studie

Probanden sollen lernen, dass bestimmte Handlungen (Auswahl abstrakter Reize) häufiger mit positivem als mit negativem Feedback einhergehen. In jedem Durchgang des Experiments sollen die Probanden sich für einen von zwei Reizen entscheiden und erhalten dann positives oder negatives "Feedback" für ihre Auswahl ("richtig" vs. "falsch"). Das Feedback kann dabei entweder 1 s oder 7 s nach der Auswahl des Reizes erfolgen. Die Feedbackverarbeitung wird mittels Elektroenzephalographie (EEG) gemessen. Es wird die Hypothese getestet, dass die Verarbeitung von Feedback bei Patienten mit Depressionen verändert ist, jedoch nur dann, wenn das Feedback nach 1 s erfolgt. Als weitere Aufgabe sollen alle Versuchsteilnehmerinnen und -teilnehmer eine Aufgabe zur Schätzung von Zeitintervallen absolvieren.

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Studiendetails

Studienziel Gemessen wird die neuronale Verarbeitung von Feedback-Reizen mittels Elektroenzephalographie (EEG). Als abhängige Variable betrachtet wird die so gennannte "Feedback-related Negativity" (FRN), i.e. der maximale Amplitudenunterschied des ereigniskorrelierten Potentials (bezogen auf das Feedback) zwischen negativem und positivem Feedback, gemessen an frontozentralen Elektroden auf dem Skalp. Es wird vermutet, dass die FRN geringer ausfältt bei Patienten als bei Kontrolpersonen, aber nur für sofortiges, nicht fpr verzögertes Feedback.
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Zahl teilnehmender Patienten 50
Stationärer Aufenthalt Keiner
Finanzierungsquelle Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • für Patienten: Diagnose F33.0

Ausschlusskriterien

  • neurologische Erkrankung, psychiatrische Erkrankung (bei Patienten außer F33.0 und evtl. Komorbiditäten)

Adressen und Kontakt

An dieser Studie können Sie leider nicht mehr teilnehmen. Hier finden Sieaktuelle Depression-Studien.

Häufig gestellte Fragen

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Zahlreiche Studien haben gezeigt, dass Depressionen die Feedbackverarbeitung beeinflussen, höchstwahrscheinlich durch einen Einfluss depressiver Symptomatik auf die Funktion des so genannten Belohnungssystems bestehend aus Dopamin-Neuronen im Mittelhirn, dem Striatum und dem anterioren cingulären Cortex. In jüngerer Zeit wurde postuliert und durch Befunde untermauert, dass die Feedbackverarbeitung bei einer Verzögerung des Feedbacks um wenige Sekunden eher den Hippocampus und nicht das Striatum involviert. In dieser Studie soll nun die Hypothese getestet werden, dass die Feedbackverarbeitung bei Patienten mit Depressionen nur dann verändert ist im Vergleich zu Kontrollpersonen, wenn das Feedback unmittelbar gegeben wird. Feedbackverarbeitung wird gemessen mit Hilfe von Elektroenzephalographie (EEG). Als Kontrollaufgabe sollen alle Versuchsteilnehmerinnen und -teilnehmer eine Aufgabe zur Schätzung von Zeitintervallen absolvieren.

Quelle

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