Beschreibung der Studie

Das Ziel dieser Studie ist es, alle Patienten mit neu diagnostiziertem Brust- oder Eierstockkrebs in den an der Studie beteiligten Kliniken zu registrieren. Blutproben werden für Forschungszwecke zu einem bestimmten Zeitpunkt an die Biobank der Universität Ulm gesendet und aufbewahrt. Die im Rahmen der Diagnostik gewonnen Tumorproben werden am Pathologischen Institut des Universitätsklinikums Ulm oder bei dem für die jeweilige Klinik zuständigen pahtologischem Institut aufbewahrt. Die Blut- und Tumorproben werden für 15 Jahre aufbewahrt, um zu einem späteren Zeitpunkt Analysen durchführen zu können. Durch die Aufbewahrung kann das Körpermaterial mit Hilfe anderer Verfahren auf krankheitsrelevante Veränderungen untersucht werden, die man heute noch nicht kennt. Die Dokumention von klinischen Daten und dem Krankheitsverlauf erfolgt im Rahmen der vorgeschriebenen Dokumentation des Krebsregisters, erweitert um spezifischen Fragebögen zur Lebenssitutation zum jeweiligen Zeitpunkt.

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Studiendetails

Studienziel Ziel: - Identifizierung neuer molekularer Zielstrukturen - Dokumentation klinischer Verläufe - progressionsfreie Überlebensrate - Gesamtüberlebensrate
Status Teilnahme möglich
Zahl teilnehmender Patienten 5000
Stationärer Aufenthalt Keiner
Finanzierungsquelle Universitätsklinikum Ulm

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Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Patienten mit Diagnose eines Mamma- oder Ovarialkarzinoms
  • Alter ≥18 Jahre; es besteht keine obere Altersgrenze
  • Unterschriebene Einverständniserklärung

Ausschlusskriterien

  • Schwere neurologische oder psychiatrische Störung, die die Fähigkeit das Einverständnis zu geben beeinträchtigt
  • Kein Einverständnis für die Registrierung, Lagerung und Handhabung der personenbezogenen Krankheitsdaten
  • Kein Einverständnis für die Asservierung biologischer Proben

Adressen und Kontakt

Frauenklinik, Ulm

Ansprechpartner: Prof. Dr. Jens Huober

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BRandO-BiO-Zentren in Deutschland

Ansprechpartner: Prof. Dr. Jens Huober

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Häufig gestellte Fragen

Wissenschaftliche Kurzbeschreibung in englischer Sprache verfügbar

Klinische Studien werden durchgeführt, um die Sicherheit und Wirksamkeit von Medikamenten, medizinischen Geräten oder Verfahren nachzuweisen. Sie untersuchen, welche Behandlungsmethode sich am besten zur Therapie einer bestimmten Erkrankung oder Gruppe von Betroffenen eignet. Vor der Marktzulassung müssen alle neuen Behandlungsmethoden einer Reihe von klinischen Prüfungen unterzogen werden.

Klinische Studien bilden die Voraussetzungen für neue Behandlungsmöglichkeiten. Die Ergebnisse klinischer Studien treiben den medizinischen Fortschritt. Sie geben Ärzten das Wissen darüber wie Behandlungen eingesetzt werden und für wen sie sich am besten eignen. Nur durch den Einsatz der freiwilligen Teilnehmer können Studien erfolgreich abgeschlossen werden. Die teilnehmenden Patienten bekommen auch die Möglichkeit sehr früh von einer neuen Behandlung zu profitieren. Es dauert nämlich durchschnittlich 12 Jahre bis eine neue Behandlung öffentlich verfügbar wird. Alle Behandlungen und Medikamente, die Patienten derzeit nutzen, wurden im Rahmen klinischer Studien erprobt, um sicherzugehen, dass diese sicher sind und wirken.

Damit sichergestellt wird, dass nur diejenigen Betroffenen an der Studie teilnehmen, die am wahrscheinlichsten davon profitieren, werden Sie von dem Studienarzt umfassend untersucht. Dieser Vorgang wird als Screening bezeichnet und findet, vor einer möglichen Studienteilnahme, in dem jeweiligen Studienzentrum statt. Dazu gehört auch ein Gespräch mit dem Studienarzt, welches Sie umfassend über die Studie aufklärt und Ihnen die Möglichkeit gibt, Fragen zu stellen. Je nach Studie sind zusätzliche Untersuchungen (z.B. Labor oder Ultraschall) notwendig, um zu bestimmen, ob Sie an der Studie teilnehmen können.

Es gibt verschiedene Gründe, an klinischen Studien teilzunehmen. Durch Ihre Teilnahme leisten Sie einen wertvollen Beitrag zur medizinischen Forschung. Sie erhalten Zugang zu neuartigen Behandlungsmethoden, die sich möglicherweise besser für Ihre Erkrankung eignen, als bisherige Ansätze. Darüber hinaus könnten Sie von der intensiven und individuellen medizinischen Betreuung in den Studienzentren profitieren. Die Teilnahme an einer klinischen Studie eröffnet vielen Betroffenen eine neue Perspektive, ihre gesundheitliche Situation verbessern zu können.

Klinische Studien werden durchgeführt, weil noch nicht alle Einzelheiten über ein Medikament, medizinisches Gerät oder Verfahren bekannt sind. Es besteht die Möglichkeit, dass Sie nicht von der Studienteilnahme profitieren. Alle potenziellen Risiken werden vor Studienbeginn mit Ihnen ausführlich im Studienzentrum besprochen. So können Sie für sich den möglichen Nutzen sorgfältig gegen eventuelle Risiken abwägen. Sie können bei den Gesprächen so viele Fragen stellen, bis Sie sich sicher für oder gegen eine Teilnahme entscheiden können.

Sie können Ihre Teilnahme an einer klinischen Studie jederzeit und ohne Angabe von Gründen beenden.

Die bei der Studie gesammelten Informationen dürfen nur zu Forschungszwecken verwendet werden. Ihre Informationen werden in einer verschlüsselten Form gespeichert, die zu keiner Zeit einen Rückschluss auf Ihre Person erlaubt. Lediglich Ihr Studienarzt hat die Möglichkeit, die Informationen zu entschlüsseln. Falls die Studienergebnisse im Rahmen von Präsentationen oder Veröffentlichungen verwendet werden, werden Sie niemals namentlich erwähnt. Auch wird niemandem ohne Ihr schriftliches Einverständnis mitgeteilt, dass Sie an der Studie teilnehmen bzw. teilgenommen haben.

Quelle: Deutsches Register Klinischer Studien