Beschreibung der Studie

In dieser prospektiven Studie sollen Patienten über 40 Jahre untersucht werden, die einer neurochirurgischen Operation zur Senkung des Gehirndruckes bevorstehen (ventrikulo-peritonealer Shunt). Dabei sollen potentielle Schädigungen des Sehnerven im Sinne der Entstehung einer grünen Stars (Glaukom) untersucht werden. Es soll ein Patientenkollektiv von etwa 50-100 Patienten mit einem Alter von über 40 Jahren prospektiv untersucht werden. Einschlußdauer ist geplant über 2 Jahre, Nachuntersuchung über mind. 3 Jahre. Betrachtet wird dabei die Morphologie der Sehnervenfasern vor der Implantation eines ventrikulo-peritoneales Shunts, eine Woche nach der Implantation des ventrikulo-peritonealen Shunt und im jährlichem Verlauf. Bei Verdacht auf eine Progression soll ein zusätzlicher halb-jährlicher Termin erfolgen. Es sollen eine Reihe von Untersuchungen durchgeführt werden (Gesichtsfelduntersuchung, Augeninnendruckmessung, kohärenztomografisch-basierte Aufnahmen des Sehnerves). Die benutzen diagnostischen Methoden sind bereits zugelassene Methoden, die im Alltag in der Augenheilkunde durchgeführt werden. Es handelt sich um nicht-invasive Untersuchungen.

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Studiendetails

Studienziel Keine klassischer primärer Endpunkt Messverfahren: Perimetrische Daten: MD (mean deviation), PSD (pattern standard deviation) (Gesichtsfelduntersuchung), intraokular Druck (angegeben in mmHg), Papillenexkavation (funduskopische Beurteilung), Kohärenz-basierte Untersuchungen (HRT-Heidelberg Retina Tomograph), Papillen-OCT okuläre Kohärenztomografie Ziel der Studie: Untersuchung der potentiellen glaukomatösen Schäden nach einer Shunt-Operation.
Status Teilnahme möglich
Zahl teilnehmender Patienten 100
Stationärer Aufenthalt Keiner
Finanzierungsquelle Zentrum für Augenheilkunde, Universitätsklinikum Köln

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • ventrikulo-peritonealer Shunt

Ausschlusskriterien

  • jünger als 40 Jahre, keine Shunt-Operation

Adressen und Kontakt

Universitätsklinikum, Köln

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Das Ziel dieser wissenschaftlichen Arbeit besteht darin zu untersuchen, ob durch das Einsetzen von ventrikulo-peritonealen Shunts zur Senkung des intrakraniellen Drucks bei bestimmten Konstellationen (Alter/Augendruck/Grunderkrankung/Durchblutungsparameter) ein Glaukomschaden entstehen bzw. fortschreiten kann. Es soll ein Patientenkollektiv von etwa 50-100 Patienten mit einem Alter von über 40 Jahren prospektiv untersucht werden. Einschlußdauer ist geplant über 2 Jahre, Nachuntersuchung über mind. 3 Jahre. Betrachtet wird dabei die Morphologie der Sehnervenfasern vor der Implantation eines ventrikulo-peritoneales Shunts, eine Woche nach der Implantation des ventrikulo-peritonealen Shunt und im jährlichem Verlauf. Bei Verdacht auf eine Progression soll ein zusätzlicher halb-jährlicher Termin erfolgen. Es sollen eine Reihe von Untersuchungen durchgeführt werden (Gesichtsfelduntersuchung, Augeninnendruckmessung, kohärenztomografisch-basierte Aufnahmen des Sehnerves). Die benutzen diagnostischen Methoden sind bereits zugelassene Methoden, die im Alltag in der Augenheilkunde durchgeführt werden. Es handelt sich um nicht-invasive Untersuchungen.

Quelle

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