Beschreibung der Studie

Der Mini-Audio-Test (MAT) dient der Früherkennung einer relevanten Schwerhörigkeit und ist somit als Screeninginstrument besonders geeignet, um frühzeitig eine Intervention vorzunehmen. Da die Schwerhörigkeit ein langsam fortschreitender Alterungsprozess ist, sollte eine spezialisierte Diagnostik und Therapie so schneller als bislang üblich möglich werden.

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Studiendetails

Studienziel Ziel ist es zu überprüfen, ob die in der Primärstudie von Löhler et al. gefundenen Sensitivitäts- und Spezifitätswerte des MAT zur Detektion einer relevanten Schwerhörigkeit bestätig werden können oder korrigiert werden müssen, um dem MAT als generelle Screeningmethode zur Untersuchung auf eine HNO-ärztlich weiter abklärungsbedürftige Schwerhörigkeit etablieren zu können
Status Teilnahme möglich
Zahl teilnehmender Patienten 1000
Stationärer Aufenthalt Keiner
Finanzierungsquelle Bundesverband der Hörgeräteindustrie

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Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Patienten mit Hörstörungen

Ausschlusskriterien

  • Akut-entzündliche Ohrerkrankungen und akuter Innenohrhörverlust ("Hörsturz")

Adressen und Kontakt

HNO-Klinik im Unfallkrankenhaus Berlin, Berlin

Ansprechpartner: Dr Jan Löhler

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St.-Elisabeth-Krankenhaus, Bochum

Ansprechpartner: Dr Jan Löhler

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Häufig gestellte Fragen

Es ist das Ziel des vertragsgegenständlichen Forschungs- und Entwicklungsvorhabens, den Mini-Audio-Test (MAT) an einer ausreichend großen Stichprobe von älteren Probanden (älter als 50 Jahre) zu re-validieren. Dabei wird auf ein klinisches Setting mit großen Hör- und Schwerhörigkeitsambulanzen (insbesondere Lärmschwerhörigkeit) zurückgegriffen (HNO-Klinik im ukb und RUB) und andere medizinische Abteilungen der genannten BG-Krankenhäuser. Innerhalb des Zeitraumes werden auf freiwilliger Basis teilnehmende Patienten der BG-Kliniken, die nicht an einer akuten Erkrankung des Ohres leiden und die zwischen 50 und 75 Jahre alt sind, mittels MAT hinsichtlich ihres Hörvermögens befragt. Zusätzlich wird bei allen diesen Patienten eine ärztliche Untersuchung der Ohren (Ohrmikroskopie) sowie eine tonaudiometrische Untersuchung durchgeführt (Frequenzen zw. 0,5 und 8 kHz mindestens im Oktavabstand).

Klinische Studien werden durchgeführt, um die Sicherheit und Wirksamkeit von Medikamenten, medizinischen Geräten oder Verfahren nachzuweisen. Sie untersuchen, welche Behandlungsmethode sich am besten zur Therapie einer bestimmten Erkrankung oder Gruppe von Betroffenen eignet. Vor der Marktzulassung müssen alle neuen Behandlungsmethoden einer Reihe von klinischen Prüfungen unterzogen werden.

Klinische Studien bilden die Voraussetzungen für neue Behandlungsmöglichkeiten. Die Ergebnisse klinischer Studien treiben den medizinischen Fortschritt. Sie geben Ärzten das Wissen darüber wie Behandlungen eingesetzt werden und für wen sie sich am besten eignen. Nur durch den Einsatz der freiwilligen Teilnehmer können Studien erfolgreich abgeschlossen werden. Die teilnehmenden Patienten bekommen auch die Möglichkeit sehr früh von einer neuen Behandlung zu profitieren. Es dauert nämlich durchschnittlich 12 Jahre bis eine neue Behandlung öffentlich verfügbar wird. Alle Behandlungen und Medikamente, die Patienten derzeit nutzen, wurden im Rahmen klinischer Studien erprobt, um sicherzugehen, dass diese sicher sind und wirken.

Damit sichergestellt wird, dass nur diejenigen Betroffenen an der Studie teilnehmen, die am wahrscheinlichsten davon profitieren, werden Sie von dem Studienarzt umfassend untersucht. Dieser Vorgang wird als Screening bezeichnet und findet, vor einer möglichen Studienteilnahme, in dem jeweiligen Studienzentrum statt. Dazu gehört auch ein Gespräch mit dem Studienarzt, welches Sie umfassend über die Studie aufklärt und Ihnen die Möglichkeit gibt, Fragen zu stellen. Je nach Studie sind zusätzliche Untersuchungen (z.B. Labor oder Ultraschall) notwendig, um zu bestimmen, ob Sie an der Studie teilnehmen können.

Es gibt verschiedene Gründe, an klinischen Studien teilzunehmen. Durch Ihre Teilnahme leisten Sie einen wertvollen Beitrag zur medizinischen Forschung. Sie erhalten Zugang zu neuartigen Behandlungsmethoden, die sich möglicherweise besser für Ihre Erkrankung eignen, als bisherige Ansätze. Darüber hinaus könnten Sie von der intensiven und individuellen medizinischen Betreuung in den Studienzentren profitieren. Die Teilnahme an einer klinischen Studie eröffnet vielen Betroffenen eine neue Perspektive, ihre gesundheitliche Situation verbessern zu können.

Klinische Studien werden durchgeführt, weil noch nicht alle Einzelheiten über ein Medikament, medizinisches Gerät oder Verfahren bekannt sind. Es besteht die Möglichkeit, dass Sie nicht von der Studienteilnahme profitieren. Alle potenziellen Risiken werden vor Studienbeginn mit Ihnen ausführlich im Studienzentrum besprochen. So können Sie für sich den möglichen Nutzen sorgfältig gegen eventuelle Risiken abwägen. Sie können bei den Gesprächen so viele Fragen stellen, bis Sie sich sicher für oder gegen eine Teilnahme entscheiden können.

Sie können Ihre Teilnahme an einer klinischen Studie jederzeit und ohne Angabe von Gründen beenden.

Die bei der Studie gesammelten Informationen dürfen nur zu Forschungszwecken verwendet werden. Ihre Informationen werden in einer verschlüsselten Form gespeichert, die zu keiner Zeit einen Rückschluss auf Ihre Person erlaubt. Lediglich Ihr Studienarzt hat die Möglichkeit, die Informationen zu entschlüsseln. Falls die Studienergebnisse im Rahmen von Präsentationen oder Veröffentlichungen verwendet werden, werden Sie niemals namentlich erwähnt. Auch wird niemandem ohne Ihr schriftliches Einverständnis mitgeteilt, dass Sie an der Studie teilnehmen bzw. teilgenommen haben.

Quelle: Deutsches Register Klinischer Studien