Beschreibung der Studie

Jüngste experimentelle Daten haben gezeigt, dass extrahierte Zähne/ Zahnwurzeln ein strukturelles und biologischen Potenzial besitzen, um als alternative Transplantate für den lokalisierten Knochenaufbau zu dienen und somit das Einbringen von zahnärztlichen Implantaten zur Wiederherstellung der Kaufunktion zu ermöglichen. Diese kontrollierte klinische Studie hat das Ziel, die Wirksamkeit dieser Methode im Menschen zu überprüfen. Als Arbeitshypothese wurde definiert, dass extrahierte Zähne/ Zahnwurzeln eine vergleichbare Effektivität besitzen, wie der derzeitige Standard (körpereigener Knochen).

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Studiendetails

Studienziel Klinische Breite des Kieferkammes nach 26 Wochen (kalibrierte Schublehre)
Status Teilnahme möglich
Zahl teilnehmender Patienten 45
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Kontrolle Standardtherapie
Finanzierungsquelle Deutsche Forschungsgemeinschaft

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Insuffiziente Knochenbreite an der Empfängerseite für eine Implantatinsertion
  • Ausreichende Knochenhöhe an der Empfängerseite für eine Implantatinsertion
  • Extraktion einer nicht erhaltungswürdigen Zahnes/ Zähne (bezieht sich auf die Gruppen, welche die autogenen Zahnwurzeln erhalten)
  • Gesunde orale Mukosa, mindestens 3 mm keratinisierter Mukosa

Ausschlusskriterien

  • Entzündliche- oder Autoimmunerkrankungen im Bereich der Mundhöhle
  • Schlecht eingestellter HbA1c (> 7%) bei Diabetikern
  • Malignen Vorerkrankungen, welche eine Chemo- oder Radiotherapie innerhalb der letzten 5 Jahre erfordert hatten
  • Gegenwärtige oder frühere Radiotherapy in der Kopfregion
  • Gegenwärtige oder vorhergehende Therapie mit Immunsuppressiva, Bisphosphonaten oder hochdosierten Kortikoiden
  • Raucher
  • Schwangerschaft oder stillende Frauen

Adressen und Kontakt

Universitätsklinikum Düsseldorf, Düsseldorf

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Häufig gestellte Fragen

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Diese kontrollierte klinische Studie hat das Ziel, klinisch, immunologisch und mikrobiologisch die Wirksamkeit unterschiedlich beschaffener (d.h. gesund und endodontisch behandelt) extrahierter, voll entwickelter Zahnwurzeln zur Verwendung als autogene Transplantate für die laterale Kieferkammaugmentation und zweizeitige Osseointegration von Titanimplantaten im Menschen zu untersuchen. Kortikale autogene Knochenblöcke ,welcher aus der retromolaren Region gewonnen werden, sollen als Kontrollbehandlung dienen.

Quelle

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