Beschreibung der Studie

Dentale Implantate werden heute 1 Million Mal pro Jahr bei Patienten in Deutschland eingesetzt. Sie tragen maßgeblich zur Steigerung der Lebensqualität bei. Das Langzeitüberleben von dentalen Implantaten ist von mehreren Faktoren abhängig. Dabei spielt auch die tägliche Belastung durch Kauen eine Rolle. Diese wirkt als Kraft über das Implantat auf den Knochen. Eine auf Unter- oder Oberkiefer wirkende Kraft ist für dessen Erhalt und Umbau nötig. Diese darf gewisse Werte nicht unter- jedoch auch nicht überschreiten. In-vitro-Tiermodellstudien haben gezeigt, dass bei der Einwirkung von Kräften Deformationen im Knochen entstehen. Diese Deformationen können in der Synchrotron Computer Tomographie (SRCT) dargestellt werden. Die SRCT ist eine röntgenologische Bildgebungsmodalität. Mit ihr lassen sich genaueste dreidimensionale Abbildung selbst im Submikrometerbereich erreichen. Kapazitäten zur Untersuchung stellt die European Synchrotron Radiation Facility (ESRF) in Grenoble zur Verfügung, mit der dieses Projekt verwirklicht werden soll. Die Dauer ist über ein Jahr angelegt. Diese schließt Genehmigungs- und Vorbereitungsphase ein. Die benötigte Strahlzeit umfasst einige Stunden. Auswertungen sind innerhalb von Wochen bis Monaten möglich. Unsere Studie soll an zwei Proben menschlicher Kieferkadaver verstorbener Spender den Krafteinfluss auf das periimplantäre Knochengewebe untersuchen. Damit wird zum ersten Mal eine Untersuchung der In-vivo-Belastung am Menschen realisiert. Bisherige versuche unserer Arbeitsgruppe zu diesem Thema wurden anhand eines erprobten Versuchsaufbaus in der SRCT untersucht. Dabei wirkt mithilfe einer Kaumaschine eine definierte Kraft in einer Richtung auf die Probe ein. Sollten anaolg zu den vorangegangenen In-vitro-Studien verwertbare Ergebnisse gefunden, sind Anschlussprojekte denkbar. Sie können über die rein qualitativen Beschreibungen hinaus quantifizierende Angaben zu Kräften hervorbringen.

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Studiendetails

Studienziel Visuelle Auswertung der Rekonstruktionen der beiden Proben. Dabei wird das periimplantäre Knochengewebe qualitativ auf das Vorhandensein von Mikrorissen im Submikrometerbereich untersucht.
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Zahl teilnehmender Patienten 2
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Beobachtungsstudie
Finanzierungsquelle Universitätsklinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie Freiburg

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Spender im Sinne der Anforderungen des Instituts für Anatomie und Zellbiologie der Universität Freiburg. Ober- und/oder Unterkieferproben mit mindestens einem eingebrachten dentalen Implantat.

Ausschlusskriterien

  • Keine

Adressen und Kontakt

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Häufig gestellte Fragen

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Das Langzeitüberleben von dentalen Implantaten ist von mehreren Faktoren abhängig. Dabei spielt auch die tägliche Belastung durch Kauen eine Rolle. Diese wirkt als Kraft über das Implantat auf den Knochen. Eine auf Unter- oder Oberkiefer wirkende Kraft ist für dessen Erhalt und Umbau nötig. Diese darf gewisse Werte nicht unter- jedoch auch nicht überschreiten. In-vitro-Tiermodellstudien haben gezeigt, dass bei der Einwirkung von Kräften Deformationen im Knochen entstehen. Diese Deformationen können in der Synchrotron Computer Tomographie (SRCT) dargestellt werden. Die SRCT ist eine röntgenologische Bildgebungsmodalität. Mit ihr lassen sich genaueste dreidimensionale Abbildung selbst im Submikrometerbereich erreichen. Kapazitäten zur Untersuchung stellt die European Synchrotron Radiation Facility (ESRF) in Grenoble zur Verfügung, mit der dieses Projekt verwirklicht werden soll. Die Dauer ist über ein Jahr angelegt. Diese schließt Genehmigungs- und Vorbereitungsphase ein. Die benötigte Strahlzeit umfasst einige Stunden. Auswertungen sind innerhalb von Wochen bis Monaten möglich. Die Studie soll an zwei Proben menschlicher Kiefer verstorbener Spender den Krafteinfluss auf das periimplantäre Knochengewebe untersuchen. Damit wird zum ersten Mal eine Untersuchung der In-vivo-Belastung am Menschen realisiert. Bisherige Versuche zu diesem Thema wurden anhand eines erprobten Versuchsaufbaus in der SRCT untersucht. Dabei wirkt mithilfe einer Kaumaschine eine definierte Kraft (30-250 N, 1200000 Mal) in einer Richtung auf die Probe ein. Mithilfe der SRCT sollen im periimplantären Knochengewebe Mikrorisse sichtbar gemacht werden. Inwieweit diese durch verschiedene Kraftapplikationen in Ausdehnung un Größe variieren kann analog zu den vorangegangenen In-vitro-Studien in Anschlussprojekten untersucht werden. Sie können über die rein qualitativen Beschreibungen hinaus quantifizierende Angaben zu Kräften hervorbringen.

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