Beschreibung der Studie

Im Rahmen der Studie werden polierte und mit Keramikglasur versehene Vollzirkonkronen hinsichtlich des eigenen Abnutzungsverhaltens und ihrer Gegenkieferzähne sowie der verschleiss der Nachbarzähne und deren Gegenkieferzähne untersucht. Dies geschieht sowohl anhand von kleinen Abformungen als auch mit einem optischen Verfahren, welches digitale 3D Daten generiert zum Zeitpunkt der Eingliederung, nach einem halben Jahr, dann jährlich. Ziel ist es, die Daten bzw. Abformungen über die Zeit auf den Grad ihrer Oberflächenveränderungen zu untersuchen.

Studie via E-Mail versenden

Studiendetails

Studienziel Antagonistenverschleiss nach 3 Jahren. Messung des Verschleisses: optische Abformungen sowie Korrekturabformungen aus Silikon von der jeweiligen Krone und deren Nachbarzähnen sowie deren Antagonisten. Die virtuellen Modelle der optischen Abformungen werden überlagert und hinsichtlich Volumen- und Höhenverlust analysiert. Die aus den Silkonabformungen gewonnenen Modelle werden rasterelektronenmikroskopisch 3-dimensional erfasst und ebenfalls hinsichtlich des Volumen- und Höhenverlustes mittels Weißlichtprofilometrie analysiert
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Zahl teilnehmender Patienten 25
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Finanzierungsquelle 3M Espe AG

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Indikation für Zahnersatz in Kronenform

Ausschlusskriterien

  • Patienten mit Okklusionsstörungen in Statik und Dynamik
  • Unzureichende Mundhygiene
  • Allgemeinmedizinische Kontraindikationen
  • Stillende und Schwangere
  • Zähne mit pathologischen Befunden hinsichtlich Vitalität und Parodontalstatus

Adressen und Kontakt

An dieser Studie können Sie leider nicht mehr teilnehmen. Hier finden Sieaktuelle Studien.

Häufig gestellte Fragen

In unserem übersichtlichen Ratgeber finden Sie alle Antworten zu Fragen über klinische Studien.

Ratgeber öffnen

Ziel der Untersuchung ist es, das Verschleißverhalten von Vollzirkonoxidkronen sowie deren Antagonisten über mindestens 3 Jahre qualitativ und quantitativ zu folgenden Zeitpunkten zu erfassen: Baseline (= unmittelbar nach der Eingliederung), nach 6, 12, 24 und 36 Monaten. Grundlage: Es werden zunächst 12 Vollzirkonoxid-Kronen, hergestellt aus dem Material Lava Plus (3M Espe, Seefeld, Deutschland), angefertigt. Die Indikation umfasst Versorgungen vom Prämolaren bis in den Molarenbereich. Bei den Antagonisten muss es sich um natürliche Zähne handeln oder um Zahnersatz, der rein parodontal, parodontal-implantantat oder implantat gelagert ist. Die Art des Gegenkiefermaterials ist nicht festgelegt, es sollte sich jedoch um ein Material handeln, von dem zu erwarten ist, dass es mindestens 36 Monate in situ verbleibt. Es dürfen maximal 2 Kronen pro Patient eingegliedert werden, die nicht in direktem Antagonistenkontakt zu einander stehen. Die Kronen werden mit RelyX Unicem befestigt. Ein lege artis Wurzelkanal behandelter Zahn stellt keine Kontraindikation dar. Neben den etwa 12 Vollzirkonoxid-Kronen, deren Oberfläche im Kauflächenbereich ausschließlich poliert wurde, wird zusätzlich eine ähnliche Anzahl Vollzirkonoxid-Kronen eingegliedert, deren Oberfläche mit der für dieses System auf dem Markt erhältlichen Keramik-Glasur überzogen wurde. Dabei handelt es sich um Vita Akzent Glasurmasse und Malfarbe. Zu den Untersuchungszeitpunkten Baseline, nach 6, 12, 24 und 36 Monaten werden sowohl optische Abformungen mit dem Lava C.O.S. System als auch Korrekturabformungen aus Silikon von der jeweiligen Krone und deren Nachbarzähnen sowie deren Antagonisten erstellt. Die virtuellen Modelle der optischen Abformungen werden qualitativ und quantitativ analysiert. Die aus den Silkonabformungen gewonnenen Modelle werden rasterelektronenmikroskopisch 3-dimensional erfasst und ebenfalls qualitativ und quantitativ analysiert und über die Beobachtungszeitpunkte hinweg verglichen. Die Nullhypothese lautet: Der Verschleiß von monolithischen Zirkonoxidkronen und deren Nachbarzähne sowie der Verschleiß der entsprechenden Antagonisten unterscheiden sich nicht voneinander, sofern sie aus natürlichem Zahnschmelz, anderen keramischen Materialien, Metalllegierungen sowie Amalgam bestehen. Die Dauer der Studie erstreckt sich über einen Zeitraum von mindestens 3 Jahren. Die Anzahl der Restaurationen kann bis auf 30 erhöht werden. Zusätzlich werden stichprobenartig die marginale und interne Passung der Kronen ermittelt. Die Proben für die Passgenauigkeitsuntersuchung werden über eine so genannte Replikatechnik gewonnen, die auch im normalen klinischen Ablauf zum Standard von Passgenauigkeitsbeurteilungen dient. Während im normalen klinischen Ablauf die Passung lediglich visuell an Hand der Schichtstärke des Silikons beurteilt wird, welches zwischen Krone und Zahnstumpf eingebracht wird, werden im Rahmen der Evaluation die Silikonproben nach Stabilisierung mit dick fließendem Silikon in verschiedenen Achsen geschnitten und ihre Schichtstärken unter dem Lichtmikroskop vermessen.

Quelle

Sponsoren: Registrieren Sie sich auf Viomedo, um Ihre Studien zu veröffentlichen.

Annotation headline

Annotation Synonyms

Annotation text

Weiterlesen Quelle: