Beschreibung der Studie

Das iatrogene Pseudoaneurysma (PSA) stellt mit bis zu 4% die häufigste Komplikation nach einer Herzkatheteruntersuchung dar. Dabei reicht das Behandlungsspektrum von manueller bzw. ultraschallgestützter Kompression, über die verlängerte Druckverbandanlage und Thrombininjektion bis hin zur operativen Sanierung. Obwohl es sich dabei um effektive und sichere Therapiestrategien handelt, werden Einzelfälle von Thrombosen und Lungenembolien mit tödlichem Ausgang beschrieben. Eine Untersuchung des Unterschenkels in Bezug auf Thrombose und den direkten Vergleich der beiden Strategien wurde bisher noch nicht geprüft. Bei dieser Studie handelt es sich um retrospektiver Datenauswertung von in der Routine erhobenen Patientendaten.

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Studiendetails

Studienziel Vergleich der Effektivität der Behandlungsstrategien konventioneller Druckverband vs. duplexgestützte Thrombininjektion bei Patienten mit einem PSA und die Analyse der damit assoziierten Thrombosen. Als Nebenwirkungen traten neben dem Pseudoaneurysma auch noch AV (Arteriovenöse) -Fisteln und Hämatome. Die Diagnostik fand mittels farbkodierter Duplexsonographie statt. Dabei wird eine Venenkompressions-sonographie aller Venen an beiden Ober- und Unterschenkeln durchgeführt. Es handelt sich um eine retrospektive Datenauswertung. Die Katheteruntersuchungen wurden von 2010-2015 durchgeführt.
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up läuft noch
Zahl teilnehmender Patienten 350
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Beobachtungsstudie
Finanzierungsquelle Gefäßzentrum Klinikum Darmstadt

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Patienten mit einem thrombosefreien Venensystem
  • Eingeschlossen in die Studie wurden dann nur die Patienten welche ein PSA
  • diagnostiziert hatten und bei welchen vor Diagnose bzw. vor
  • Druckverbandsanlage noch keine TVT nachzuweisen war.
  • Es werden Daten von Patienten retrospektiv ausgewertet, die von 2010-2015 behandelt wurden.

Ausschlusskriterien

  • Patienten die bereits bei der Diagnose PSA eine alte oder frische Thrombose in der Duplexuntersuchung zeigten

Adressen und Kontakt

An dieser Studie können Sie leider nicht mehr teilnehmen. Hier finden Sieaktuelle Aneurysma-Studien.

Häufig gestellte Fragen

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Die Katheteruntersuchung ist ein inzwischen etabliertes Verfahren. Im Vergleich zu operativen Verfahren ist sie weniger invasiv und bietet neben diagnostischen Möglichkeiten auch therapeutische Optionen. Dennoch können auch hier Komplikationen auftreten. Immobilisation in Verbindung mit einem Druckverband oder speziellen Verschlusstechniken sollen insbesondere Komplikationen, die in der Leistengegend auftreten können, verhindern. Treten dennoch Pseudoaneurysmen oder arteriovenöse (AV) -Fisteln auf, müssen diese gesondert therapiert werden. Im Rahmen der Diagnose und Behandlung der katheterassoziierten Komplikationen, erfolgt (auch unabhängig von der Studie) die ultraschallgestütze Untersuchung der Beinvenen. Hierdurch können eventuell aufgetretene Thrombosen diagnostiziert bzw. ausgeschlossen werden. Das Ziel der Studie ist im Rahmen einer retrospektiven Datenauswertung herauszufinden, ob es im Rahmen der Therapie zu einem gehäuften Auftreten von Komplikationen, wie zum Beispiel dem Auftreten von Beinvenenthrombosen, kommt. Darauf aufbauend ist die Entwicklung einer einheitlichen therapeutischen Behandlungsstrategie geplant.

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