Beschreibung der Studie

Es werden Patienten, die wegen eines Leistenbruchs im Zeitraum vom 2005 – 2014 in der Schön Klinik Neustadt mittels einer Schlüsselloch-Technik mit Netz-Implantation , sog. TAPP operativ versorgt wurden, mittels Fragebogen nachbeobachtet. Das Ziel der Studie ist es, die Rate des Wiederauftretens eines Bruchs und die Komplikationsrate nach der Operation wie Bildung von Blutergüssen, Wundflüssigkeit, Mißempfindungen und Wundheilungsstörungen zu erfassen.

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Studiendetails

Studienziel Klassische primäre Endpunkte gibt es in dieser Studie nicht. Die Ziele oder primäre Endpunkte in der TAPP-Studie sind Rezidive und postoperative Komplikationen. Mittels Fragebogen werden die Patienten gebeten, Angaben darüber zu machen, ob postoperativ Komplikationen und/oder Rezidiv aufgetreten sind. Die entsprechenden Fragen im Erhebungsbogen dazu lauten: 1. Rezidiv. Wurde bei Ihnen ein erneuter Leistenbruch festgestellt? Wenn ja, ist der erneute Leistenbruch innerhalb des ersten Monats nach der Operation aufgetreten? Wenn ja, wurden Sie deshalb erneut operiert? Wenn ja, wer hat den erneuten Leistenbruch festgestellt? 2. Komplikationen: Wurde bei Ihnen ein Bluterguss in der Leiste festgestellt? Wurde bei Ihnen eine Ansammlung von Flüssigkeit (Serom) in der Leiste festgestellt? Sind bei Ihnen Missempfindungen in der Leiste aufgetreten? Sind bei Ihnen Wundheilunsgstörungen in der Leiste aufgetreten? Wenn ja (alle Fragen), sind Sie deshalb operiert worden?
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Zahl teilnehmender Patienten 1120
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Beobachtungsstudie
Finanzierungsquelle Schön Klinik NeustadtKlinik für Allgemein-, Viszeral und Gefässchirurgie

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Hauptdiagnose: Leisten-, Femoralhernie mit oder ohne Rezidiv

Ausschlusskriterien

  • Junge Menschen unter 18 Jahren

Adressen und Kontakt

An dieser Studie können Sie leider nicht mehr teilnehmen. Hier finden Sieaktuelle Leistenbruch-Studien.

Häufig gestellte Fragen

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Etwa jeder siebte Mensch entwickelt im Laufe seines Lebens eine Hernie. Die Breite der Symptomatik ist enorm und reicht von völlig unbemerkten Zufallsbefunden über Schmerzen unterschiedlicher Intensität, störende ästhetische Aspekte bis zu schwersten Verläufen mit Darminkarzeration und konsekutiver Perforation mit akuter Lebensgefahr. Entsprechend der Leitlinien der Europäischen Herniengesellschaft (EHS) bei den symptomatischen Leistenhernien ist in den meisten Fällen die operative Therapie die Methode der Wahl. In Deutschland werden jährlich ca. 250 000 Leistenbruch-Operationen durchgeführt. Etwa 38% der inguinalen Hernien werden minimal-invasiv, laparoskopisch transabdominell mit Netz-Implantation (TAPP) behandelt. Gemäß der Datenlage des deutschen Hernienregisters wird im Vergleich der minimal-invasiven Verfahren die TAPP zu 61,9% und das Alternativverfahren die TEPP (Total Extraperitoneale Plastik) zu 38,1% angewandt. Postoperativ zeigen sich zwei Hauptprobleme: Rezidive und chronische Schmerzen. Als weitere Komplikationen werden Blutergüsse, Serome, Mißempfindungen sowie Wundheilungsstörungen berichtet. Die Datenlage bezüglich Rezidivhäufigkeit und Häufigkeit chronischer Schmerzen ist nicht eindeutig. Ziel dieser Studie ist es , die Rezidivrate und Komplikationen postalisch nach einer TAPP anhand des eigenen in der Schön Klinik Neustadt zwischen 2005 und 2014 operierten Patientenkollektivs zu erfassen.

Quelle

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