Beschreibung der Studie

Es wird der Einfluss eines bilateralen Trainings am Armmotormed mit einem unilateralen Training am Armmotormed auf hochgradige Paresen von Arm und Hand nach einem Schlaganfall verglichen. Die 68 Patienten werden einer von 2 Gruppen zugeordnet werden und erhalten entweder A: ein 6-wöchiges repetitives beidhändiges Training am Armmotormed , täglich 2 Mal 20 Minuten und 1 Mal täglich Ergotherapie an 5 Wochentagen oder B: ein 6-wöchiges repetitives einhändiges Training am Armmotormed , täglich 2 Mal 20 Minuten und 1 Mal täglich Ergotherapie an 5 Wochentagen. Über 8 Wochen werden zu Beginn der Rehabilitation, nach 6 Wochen und nach 8 Wochen Tests durchgeführt um die Kraft und Geschicklichkeit zu prüfen.

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Studiendetails

Studienziel Veränderung des Fugl-Meyer Motor score wird 6 Wochen und 8 Wochen nach Einschluss gemessen
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Zahl teilnehmender Patienten 68
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Kontrolle Wirksame Behandlung
Finanzierungsquelle NRZ Leipzig-Bennewitz,Universität Leipzig

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • erster Schlaganfall im Territorium der Arteria cerebri media
  • hochgradige Parese der oberen Extremität 0-2 nach BMRC (British medical Research Council)
  • Fugl-meyr-Score obere Extremität<18

Ausschlusskriterien

  • Keine weiteren Schlaganfälle oder neurologischer Erkrankungen
  • keine Aphasie
  • Starke Spastik
  • Schulterschmerzen

Adressen und Kontakt

An dieser Studie können Sie leider nicht mehr teilnehmen. Hier finden Sieaktuelle Schlaganfall-Studien.

Häufig gestellte Fragen

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Ratgeber öffnen

Bei Patienten mit hochgradigen Paresen ist ein aktives Training der betroffenen Hand meistens nicht möglich, da keine Aktivitäten abzurufen sind. Verschiedene Autoren haben gezeigt, dass ein bilaterales Armtraining mit Robotern zu einer Verbesserung der motorischen Funktionen des betroffenen Armes nach Schlaganfall führt. Der Therapieeffekt basiert auf der hohen Repetitionsrate des Trainings. Ein zusätzlicher Vorteil des Trainings könnte der bilateralen Anwendung zu Grunde liegen. Ziel dieser Studie war es bei hochgradigen Paresen der oberen Extremität ein repetitives bilaterales Training am Armmotormed mit einem Unilateralen am Armmotormed bezüglich der motorischen Erholung von Arm und Hand zu vergleichen. Methode:68 Patienten mit einem erstmaligen Mediainfarkt werden randomisiert einer von 2 Gruppen zugeteilt und erhhalten entweder ein unilaterales zweimal tägliches repetitives sich steigerndes Training am Armmotormed und ein anschließendes sich steigerndes repetitives Handtraining über 6 Wochen an 5 Wochentagen, oder das gleiche Training wird synchron mit beiden Armen und Händen durchgeführt. Die Funktionserholung von Arm und Hand wird mittels Assessmentskalen und biomechanischer Parameter (Faustschlusskraft, dorsale Handextensionskraft, Ellenbogenflexions- und Extensionskraft) nach 6 und 8 Wochen beurteilt. Primärer Zielparameter ist der Untertest „Motorik obere Extremität“ der Fugl-Meyer Scala (FMS). Zusätzlich soll zwischen Läsionslokalisation unterschieden werden, d.h. zwischen Infarkten im Mediastromgebiet mit und ohne Einbeziehung der motorkortikalen (M1) Areale.

Quelle

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