Beschreibung der Studie

Nach gegenwärtigem Kenntnisstand sind die beiden Prozesse Entzündung und oxidativer Stress maßgeblich an der Progression altersabhängiger Gefäßveränderungen und den Prozessen der Neurodegeneration beteiligt. Nach den Ergebnissen kontrollierter Interventionsstudien ist der postprandiale Stoffwechsel charakterisiert durch erhöhte Lipid- und Glucosekonzentrationen und assoziierte Prozesse wie oxidativer Stress, Entzündung und gestörte Gefäßfunktion. Die Stärke und Dauer dieser postprandialen Reaktionen wird zum einen bestimmt durch die Menge und Art der zugeführten Makronährstoffe, zum anderen durch Minor-Komponenten in den verzehrten Lebensmitteln wie z.B. antioxidative Verbindungen. Ziel der Untersuchung ist die systematische Untersuchung der akuten Effekte von drei verschiedenen Mahlzeiten auf den postprandialen Stoffwechsel bei älteren Frauen und Männern mit einem Risiko für kardiovaskuläre und neurodegenerative Erkrankungen. Hierzu wird eine Ernährungsstudie in einem randomisierten Crossover-Design durchgeführt. Zielgrößen der Intervention sind Parameter des Fett- und Glucosestoffwechsel sowie Biomarker der Gefäßfunktion und Entzündung. Die Zielgrößen werden nüchtern und nach der Nahrungsaufnahme gemessen.

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Studiendetails

Studienziel Parameter der endothelialen Funktion, der Inflammation, der Oxidation sowie des Lipid- und Glucosestoffwechsels; Messung nüchtern sowie postprandial stündlich für einen Zeitraum von fünf Stunden
Status Teilnahme bald möglich
Zahl teilnehmender Patienten 66
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Kontrolle Wirksame Behandlung
Finanzierungsquelle Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)DLR Projektträger

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Nichtraucher, Übergewicht bis Adipositas Grad 1 (BMI 27-34,9 kg/m2), viszerale Fettverteilung, Dyslipidämie, erhöhte Nüchtern-Plasmaglucosekonzentration, Prähypertonie oder Hypertonie Stadium 1

Ausschlusskriterien

  • Malabsorption Syndrome, Unbehandelte Schilddrüsenerkrankung, gestörte Nierenfunktion, sekundäre Hypertonie, chronisches Leberleiden, Herz-Insuffizienz, stattgehabter Myokardinfarkt, Insulin-behandelter Diabetes mellitus, unbehandelter Diabetes insipidus, chronisch entzündliche Erkrankungen einschließlich Rheumatoide Arthritis, Tumorerkrankungen, Regelmäßige Einnahme von Supplementen, Alkohol- oder Medikamentenmissbrauch, Immunsuppression

Adressen und Kontakt

Institut für Ernährungs- und Lebensmittelwissenschaften, Abteilung Ernährungsphysiologie, Bonn

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Nach gegenwärtigem Kenntnisstand sind die beiden Prozesse systemische Inflammation und oxidativer Stress maßgeblich an der Progression altersabhängiger Gefäßveränderungen und den Prozessen der Neurodegeneration beteiligt. Nach den Ergebnissen kontrollierter Interventionsstudien ist der postprandiale Stoffwechsel charakterisiert durch Lipämie, Glykämie/Insulinämie und assoziierte Prozesse wie oxidativer Stress, Inflammation und gestörte Endothelfunktion. Die Stärke und Dauer dieser postprandialen Reaktionen wird zum einen bestimmt durch die Menge und Art der zugeführten Makronährstoffe, zum anderen durch Minor-Komponenten in den verzehrten Lebensmitteln wie z.B. antioxidative Verbindungen. Ziel der Untersuchung ist die systematische Untersuchung der akuten Effekte von drei verschiedenen Mahlzeiten auf den postprandialen Stoffwechsel bei älteren Frauen und Männern mit einem Risikophänotyp für kardiovaskuläre und neurodegenerative Erkrankungen. Hierzu wird eine postprandiale Interventionsstudie in einem randomisierten Crossover-Design durchgeführt. Zielgrößen der Intervention sind Parameter des Lipid- und Glucosestoffwechsel sowie Biomarker der Endothelfunktion, Inflammation und Oxidation. Die Zielgrößen werden nüchtern und postprandial gemessen.

Quelle

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