Beschreibung der Studie

Die Studie befasst sich mit einer möglichen Suchtverlagerung nach Adipositaschirurgie.

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Studiendetails

Studienziel Fragebogen zu Suchtverhalten vor sowie 6 und 12 Monate nach Adipositaschirurgie
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Zahl teilnehmender Patienten 200
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Beobachtungsstudie
Finanzierungsquelle Institut Danone Ernährung für Gesundheit e.V.

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Patienten und Patientinnen vor Adipositaschirurgie (Roux-en-Y-Magenbypass-Operation)

Ausschlusskriterien

  • Ungenügende Kenntnisse der deutschen Sprache, akute Psychose, Intelligenzminderung

Adressen und Kontakt

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Häufig gestellte Fragen

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Das Projekt geht der Frage nach, ob Patienten mit präoperativem, suchtartigem Essverhalten nach erfolgter Adipositaschirurgie eine Verlagerung des nahrungsmittelbezogenen Suchtverhaltens auf nicht-nahrungsmittelbezogene Süchte erleben. Nebenfragestellungen sollen sich mit dem Einfluss von Gewichtsverlauf, somatischer Komorbidität und allgemeiner Psychopathologie auf die o.g. Variablen befassen. Hypothesen: (1) Nach Adipositaschirurgie kommt es zur Reduktion von Essstörungspathologie und „Food Addiction“ (2) Nach Adipositaschirurgie kommt es zur Zunahme von schädlichem Alkoholgebrauch und von Verhaltenssüchten (exzessives Sporttreiben, Hypersexualität, Internetsucht, Kaufsucht, Glückspielsucht) (3) Die Reduktion von Essstörungspathologie und „Food Addiction“ korreliert mit der Zunahme von schädlichem Alkoholgebrauch und von Verhaltenssüchten Geplant ist eine Längsschnittuntersuchung mit drei Messzeitpunkten. Es sollen 200 erwachsene Patienten (Alter > 18 Jahre) vor Roux-en-Y-Magenbypass-Operation eingeschlossen werden. Soziodemographischen Daten werden anhand eines für die Studie entworfenen Fragebogens erhoben. Gewicht und Größe werden objektiv gemessen. Angaben zur somatischen Komorbidität, Medikation und Operation werden den Krankenakten des chirurgischen Zentrums entnommen. Zur Erfassung von Essstörungssymptomen, allgemeiner Psychopathologie und Suchtverhalten werden standardisierte Selbsterhebungsinstrumente eingesetzt. Es werden folgende stoffgebundene und stoffungebundene Verhaltensexzesse erfasst: nahrungsbezogene Sucht, Schädlicher Alkoholkonsum, Nikotinabhängigkeit, Exzessives Sporttreiben, Hypersexualität, Pathologisches Spielen, Internetsucht, Kaufsucht.

Quelle

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