Beschreibung der Studie

Die Interraterreliabilität (d.h. die Übereinstimmung in der Befundung zwischen mehreren Befundern) bei der Auswertung von Elektroencephalographien (EEG, Hirnstromableitung) hat einen großen Einfluß auf die Wertigkeit der EEG-Befunde. Neben den klinischen Hinweisen für Anfälle und Veränderunge in der Bildgebung ist die EEG die wichtigste Untersuchungsmethode zur Diagnose- und Syndromsicherung einer Epilepsie bzw. eines Status epilepticus. Zudem ist die EEG die einzige klinische Untersuchungsmethode die eine objektive Aussage über den Bewusstseinszustand eines kritisch kranken Patienten ermöglicht. Ziel der Untersuchung ist die Bestimmung der Befundungsqualität (Interraterreliabilität und die Akzeptanz der systematischen Befundung) in der klinischen Befundungsroutine für EEG von Patienten mit neurologischen Erkrankungen wie z.B. Epilepsie, Status epilepticus, Schlaganfall, Multiple Sklerose oder Morbus Parkinson. Haupthypothese ist, dass die systematische Befundung zu einer höheren Übereinstimmung bei den Befunden führt.

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Studiendetails

Studienziel Interraterreliabilität
Status Teilnahme möglich
Zahl teilnehmender Patienten 2000
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Beobachtungsstudie
Finanzierungsquelle Klinikum der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main

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Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • EEG bei neurologischen Patienten

Ausschlusskriterien

  • EEG zur Hirntoddiagnostik

Adressen und Kontakt

Epilepsiezentrum, Frankfurt am Main

Ansprechpartner: PD Dr Adam Strzelczyk

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Häufig gestellte Fragen

Die Interraterreliabilität (IRR) bei der Befundung von Elektroencephalographien (EEG) hat einen großen Einfluß auf die Signifikanz der EEG-Befunde. Neben den klinischen Hinweisen für Anfälle und MRT-Veränderungen ist die EEG die wichtigste Untersuchungsmethode zur Diagnose- und Syndromsicherung einer Epilepsie bzw. eines Status epilepticus. Zudem ist die EEG die einzige klinische Untersuchungsmethode die eine objektive Aussage über den Bewusstseinszustand eines kritisch kranken Patienten ermöglicht. Ziel der Untersuchung ist die Bestimmung der Befundungsqualität (IRR und Akzeptanz der systematischen Befundung) in der klinischen Befundungsroutine. Einschluß einer grösseren Fallzahl auf Grund erhöhter Untersuchungszahlen.

Klinische Studien werden durchgeführt, um die Sicherheit und Wirksamkeit von Medikamenten, medizinischen Geräten oder Verfahren nachzuweisen. Sie untersuchen, welche Behandlungsmethode sich am besten zur Therapie einer bestimmten Erkrankung oder Gruppe von Betroffenen eignet. Vor der Marktzulassung müssen alle neuen Behandlungsmethoden einer Reihe von klinischen Prüfungen unterzogen werden.

Klinische Studien bilden die Voraussetzungen für neue Behandlungsmöglichkeiten. Die Ergebnisse klinischer Studien treiben den medizinischen Fortschritt. Sie geben Ärzten das Wissen darüber wie Behandlungen eingesetzt werden und für wen sie sich am besten eignen. Nur durch den Einsatz der freiwilligen Teilnehmer können Studien erfolgreich abgeschlossen werden. Die teilnehmenden Patienten bekommen auch die Möglichkeit sehr früh von einer neuen Behandlung zu profitieren. Es dauert nämlich durchschnittlich 12 Jahre bis eine neue Behandlung öffentlich verfügbar wird. Alle Behandlungen und Medikamente, die Patienten derzeit nutzen, wurden im Rahmen klinischer Studien erprobt, um sicherzugehen, dass diese sicher sind und wirken.

Damit sichergestellt wird, dass nur diejenigen Betroffenen an der Studie teilnehmen, die am wahrscheinlichsten davon profitieren, werden Sie von dem Studienarzt umfassend untersucht. Dieser Vorgang wird als Screening bezeichnet und findet, vor einer möglichen Studienteilnahme, in dem jeweiligen Studienzentrum statt. Dazu gehört auch ein Gespräch mit dem Studienarzt, welches Sie umfassend über die Studie aufklärt und Ihnen die Möglichkeit gibt, Fragen zu stellen. Je nach Studie sind zusätzliche Untersuchungen (z.B. Labor oder Ultraschall) notwendig, um zu bestimmen, ob Sie an der Studie teilnehmen können.

Es gibt verschiedene Gründe, an klinischen Studien teilzunehmen. Durch Ihre Teilnahme leisten Sie einen wertvollen Beitrag zur medizinischen Forschung. Sie erhalten Zugang zu neuartigen Behandlungsmethoden, die sich möglicherweise besser für Ihre Erkrankung eignen, als bisherige Ansätze. Darüber hinaus könnten Sie von der intensiven und individuellen medizinischen Betreuung in den Studienzentren profitieren. Die Teilnahme an einer klinischen Studie eröffnet vielen Betroffenen eine neue Perspektive, ihre gesundheitliche Situation verbessern zu können.

Klinische Studien werden durchgeführt, weil noch nicht alle Einzelheiten über ein Medikament, medizinisches Gerät oder Verfahren bekannt sind. Es besteht die Möglichkeit, dass Sie nicht von der Studienteilnahme profitieren. Alle potenziellen Risiken werden vor Studienbeginn mit Ihnen ausführlich im Studienzentrum besprochen. So können Sie für sich den möglichen Nutzen sorgfältig gegen eventuelle Risiken abwägen. Sie können bei den Gesprächen so viele Fragen stellen, bis Sie sich sicher für oder gegen eine Teilnahme entscheiden können.

Sie können Ihre Teilnahme an einer klinischen Studie jederzeit und ohne Angabe von Gründen beenden.

Die bei der Studie gesammelten Informationen dürfen nur zu Forschungszwecken verwendet werden. Ihre Informationen werden in einer verschlüsselten Form gespeichert, die zu keiner Zeit einen Rückschluss auf Ihre Person erlaubt. Lediglich Ihr Studienarzt hat die Möglichkeit, die Informationen zu entschlüsseln. Falls die Studienergebnisse im Rahmen von Präsentationen oder Veröffentlichungen verwendet werden, werden Sie niemals namentlich erwähnt. Auch wird niemandem ohne Ihr schriftliches Einverständnis mitgeteilt, dass Sie an der Studie teilnehmen bzw. teilgenommen haben.

Quelle: Deutsches Register Klinischer Studien