Beschreibung der Studie

Das Ziel der Studie besteht darin zu ergründen, inwiefern Menschen, die außerhalb eines Krankenhauses reanimationspflichtig geworden sind und eine anschließende Krankenhausbehandlung überlebt haben, im Langzeitverlauf mit einer dauerhaften Beeinträchtigung ihrer Lebensqualität konfrontiert sind und wie viele dieser Personen Anzeichen für eine sogenannte posttraumatische Belastungsstörung aufweisen.

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Studiendetails

Studienziel Lebensqualität und Zeichen einer posttraumatischen Belastungsstörung im Langzeitverlauf nach außerklinischer Reanimation mit Hilfe des SF36 und IES-R Fragebogens
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Zahl teilnehmender Patienten 100
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Beobachtungsstudie
Finanzierungsquelle Marienhospital Herne, Ruhr-Universität Bochum

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • außerklinische Reanimation

Ausschlusskriterien

  • Alter < 18 Jahre, bestehende Schwangerschaft

Adressen und Kontakt

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Häufig gestellte Fragen

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Die Überlebensrate von Patienten nach außerklinischer Reanimation ist gering. Diejenigen Patienten jedoch, die das Krankenhaus nach außerklinischer Reanimation lebendig verlassen, weisen in der Regel einen guten neurologischen Zustand (Cerebral Performance Categorie (CPC) 1 oder 2) auf. Diese gängige Form der Klassifikation ist allerdings ungenau, teilt sie doch die Patienten in lediglich fünf Kategorien (CPC 1: keine Beeinträchtigung bis CPC 5: Hirntod). Hinzu kommt, dass in dieser Skalierung lediglich motorische oder sensorische Defizite Berücksichtigung finden, psychische Schäden hingegen nicht, so dass sich die Frage stellt, ob hier nicht Schäden bestehen bleiben, die bislang keine oder zumindest zu wenig Berücksichtigung finden. Ziel dieser Arbeit soll es daher sein, mehr darüber zu erfahren, wie viele Patienten im Langzeitverlauf nach außerklinischer Reanimation tatsächlich mit einer persistierenden Beeinträchtigung der Lebensqualität zu rechnen haben, wie viele Patienten Anzeichen für eine posttraumatische Belastungsstörung haben. In Ergänzung zu einem vorangehendem Studienprojekt (Vorgangsnummer 4889-14) möchten wir retrospektiv die Daten all derjenigen Patienten, die zwischen dem 01. Januar 2008 und dem 30. Juni 2015 nach außerklinischer Reanimation in das Marienhospital Herne gebracht wurden erfassen und diejenigen Patienten kontaktieren, die das Krankenhaus lebend verlassen konnten. Mit Hilfe standardisierter Fragebögen soll ermittelt werden, ob bei den Patienten nach außerklinischer Reanimation mit einer Beeinträchtigung der Lebensqualität zu rechnen ist, oder ob ein Anhalt für eine posttraumatische Belastungsstörung vorliegt, darüber hinaus, ob Unterschiede zwischen Patienten, die nach außerklinischer Reanimation mittels Targeted Temperature Management (TTM) behandelt wurden und denjenigen Patienten, die nicht mittels Hypothermie behandelt wurden, bestehen.

Quelle

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