Beschreibung der Studie

Menschen unterscheiden sich stark darin, wie sie soziale Situationen wahrnehmen, worauf sie ihre Aufmerksamkeit in zwischenmenschlichen Situationen lenken und wie gut sie Entscheidungen treffen können. Frühere Untersuchungen haben gezeigt, dass körpereigene Hormone einen starken Einfluss auf unser soziales Verhalten und unseren Kommunikationsstil haben. In dieser (EEG-) Studie wird der Einfluss des körpereigenen Hormons Oxytocin auf die Wahrnehmung von und Reaktion auf Gesichter untersucht. Oxytocin ist ein Hormon, welches eine große Rolle für Bindungsverhalten, zwischenmenschliche Beziehungen und das Erkennen von Gefühlen bei anderen Menschen spielt.

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Studiendetails

Studienziel Verhalten: Reaktionszeiten und Emotionsklassifikationen; EEG: P1, N170 und P300 auf emotionale Gesichter nach einmaliger Oxytocin vs. Placeboverabreichung in BPS Patientinnen vs. gesunden Frauen.
Status Teilnahme möglich
Zahl teilnehmender Patienten 100
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Finanzierungsquelle Deutsche Forschungsgemeinschaft
Weitere Informationen Studienwebseite

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Allgemeine Einschlusskriterien: Alter 18-50 Jahre, Bereitschaft zur Mitarbeit. Zusätzliches Einschlusskriterium für Borderline Patientinnen: Borderline-Persönlichkeitsstörung nach DSM-IV

Ausschlusskriterien

  • Allgemeine Ausschlusskriterien: Vorliegen einer Schwangerschaft, Lebenszeit-Diagnose einer Erkrankung aus dem schizophrenen Formenkreis, Bipolar-I-Störung, Substanzabhängigkeit während des zurückliegenden Jahres, organische Hirnerkrankung, schwerwiegende internistische und neurologische Erkrankung, Schädel-Hirnverletzungen in der Vorgeschichte, Metallteile im Körper, Klaustrophobie.
  • Zusätzliche Ausschlusskriterium für gesunde Kontrollgruppe: mehr als ein DSM-IV Kriterium für BPS erfüllt.

Adressen und Kontakt

Universitätsklinikum, Heidelberg

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Häufig gestellte Fragen

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Menschen unterscheiden sich sehr stark darin, wie schnell sie auf visuelle Reize in Wettbewerbssituationen reagieren können. Wir wissen aus früheren Studien, dass dabei unterschiedliche Faktoren eine Rolle spielen, wie zum Beispiel, die Fähigkeit unseres Gehirns, Aufmerksamkeits- und Entscheidungsprozesse zu steuern oder unser Umgang mit Gefühlen. frühere Untersuchungen haben außerdem gezeigt, dass körpereigene Hormone einen starken Einfluss auf unser soziales Verhalten haben. In dieser (EEG-) Studie wird der Einfluss von Oxytocin auf die Wahrnehmung von und Reaktion auf Gesichter untersucht.

Quelle

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