Beschreibung der Studie

Ziel dieser Studie ist eine Charakterisierung einer repräsentativen Kohorte aus der Freisinger Bevölkerung mit standardisierten Methoden in definierten Altersphasen. Besonderes Gewicht wird auf deren Präferenzen bei Lebensmitteln, das Ernährungsverhalten und die metabolischen Konditionen (einschließlich dem Mikrobiom) gelegt. Dadurch sollen Strategien entwickelt werden, damit sich die Bevölkerung in den einzelnen Altersgruppen gesünder ernährt und somit ernährungsmitbedingten Krankheiten vorgebeugt wird.

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Studiendetails

Studienziel Phänotypisierung
Status Teilnahme möglich
Zahl teilnehmender Patienten 560
Stationärer Aufenthalt Keiner
Finanzierungsquelle Bundesministerium für Bildung und Forschung Dienstsitz Berlin
Weitere Informationen Studienwebseite

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Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Kohorte Kinder: 3-5 Jahre, Teilnahmebereitschaft der Kinder und beider Elternteile, Normalgewicht, Mädchen/Junge, Kaukasier
  • Kohorte Junge Erwachsene: 18-25 Jahre, Teilnahmebereitschaft, BMI 18-35 kg/m2, Frauen/Männer, Kaukasier
  • Kohorte Erwachsene: 40-65 Jahre, Teilnahmebereitschaft, BMI 18-35 kg/m2, Frau-en/Männer, Kaukasier
  • Kohorte ältere Menschen: 75-85 Jahre, Teilnahmebereitschaft, keine Vormund-schaft, Frauen/Männer, im Privathaushalt lebend, in der Lage sein ins Studienzent-rum zu kommen, Kaukasier

Ausschlusskriterien

  • Kohorte Kinder:
  • Aktuelle Teilnahme an Interventionsstudien
  • Chronische Krankheit (z.B. allergisches Asthma)
  • Sonstige diagnostizierte Stoffwechsel und Autoimmunerkrankungen
  • Genetisches Syndrom (z.B. Prader Willi Syndrom, Trisomie 21)
  • Bluttransfusion in den letzten 2 Monaten
  • Kohorte Junge Erwachsene und Erwachsene:
  • Aktive Raucher
  • Schwangerschaft
  • Chronische Infektionen
  • Diagnostizierte Lebererkrankungen
  • Diagnostizierter Diabetes mellitus
  • Unbehandelte endokrinologische Erkrankungen
  • Diagnostizierte Autoimmunerkrankung
  • Diagnostizierter Herzinfarkt innerhalb der letzten 3 Jahre
  • Diagnostizierter Schlaganfall innerhalb der letzten 3 Jahre
  • Herzschrittmacher
  • Unbehandelter Bluthochdruck(>160/95 mmHg)
  • Herzkrankheit, die innerhalb der letzten 3 Jahre ärztlich behandelt werden musste
  • Durchblutungsstörungen
  • Krebserkrankung, die innerhalb der letzten 3 Jahre ärztlich behandelt werden musste
  • Dialysepflicht
  • Diagnostizierte Parkinson Erkrankung
  • Chronische Lungenerkrankungen, die Sauerstoffgabe erfordern
  • Magengeschwüre
  • Diagnostizierte psychische oder neurologische Erkrankungen in den letzten 3 Jahren
  • Bluttransfusion in den letzten 3 Monaten
  • Immobilität (z.B. an den Rollstuhl gebunden)
  • Unbeabsichtigter Gewichtsverlust >5% in den letzten 3 Monaten
  • Kohorte Ältere Menschen:
  • Chronische Infektion
  • Chronische Lebererkrankungen
  • Unbehandelter Bluthochdruck(>150/95 mmHg)
  • Durchblutungsstörungen in den Beinen,
  • Chronische Lungenerkrankungen, die Sauerstoffgabe erfordert
  • Immobilität ( an den Rollstuhl gebunden)
  • Pflegebedarf
  • Unbeabsichtigter Gewichtsverlust > 5% in den letzten 3 Monaten.

Adressen und Kontakt

Else Kröner Fresenius - Zentrum für Ernährungsmedizin der Technischen Universität München, Freising

Ansprechpartner: Rachel Rennekamp

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Klinikum rechts der Isar der Technischen Universität München, Uptown München Campus D, München

Ansprechpartner: Rachel Rennekamp

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Institut für Biomedizin des Alterns, Friedrich-Alexander Universität, Nürnberg - Erlangen

Ansprechpartner: Rachel Rennekamp

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Häufig gestellte Fragen

In der zentralen Phänotypisierungs- und Studienplattform (Projekt Z) sind keine Interven-tionen geplant. Es werden vier Kohorten unterschiedlichen Alters untersucht. Die Untersuchungen beinhalten Anamnese und klinische Untersuchung, Anthropometrie und Körperzusammensetzung, Nüchternblutentnahme (nicht bei den Kindern) und klinische Tests, indirekte Kalorimetrie, Spiroergometrie, Metabolomics, Genetik und Epigenetik, Analyse des Mikrobioms, Sensorik mittels eines Riechtests. Erfassung des Ernährungsverhaltens mittels FFQ/24h Recall, soziodemographischem Fragebogen und einem Fragebogen "geriatrisches Assessment". Erfassung des Bewegungsverhaltens mittels eines Bewegungsmessgerätes sowie Messung der Herzfrequenzvariabilität.

Klinische Studien werden durchgeführt, um die Sicherheit und Wirksamkeit von Medikamenten, medizinischen Geräten oder Verfahren nachzuweisen. Sie untersuchen, welche Behandlungsmethode sich am besten zur Therapie einer bestimmten Erkrankung oder Gruppe von Betroffenen eignet. Vor der Marktzulassung müssen alle neuen Behandlungsmethoden einer Reihe von klinischen Prüfungen unterzogen werden.

Klinische Studien bilden die Voraussetzungen für neue Behandlungsmöglichkeiten. Die Ergebnisse klinischer Studien treiben den medizinischen Fortschritt. Sie geben Ärzten das Wissen darüber wie Behandlungen eingesetzt werden und für wen sie sich am besten eignen. Nur durch den Einsatz der freiwilligen Teilnehmer können Studien erfolgreich abgeschlossen werden. Die teilnehmenden Patienten bekommen auch die Möglichkeit sehr früh von einer neuen Behandlung zu profitieren. Es dauert nämlich durchschnittlich 12 Jahre bis eine neue Behandlung öffentlich verfügbar wird. Alle Behandlungen und Medikamente, die Patienten derzeit nutzen, wurden im Rahmen klinischer Studien erprobt, um sicherzugehen, dass diese sicher sind und wirken.

Damit sichergestellt wird, dass nur diejenigen Betroffenen an der Studie teilnehmen, die am wahrscheinlichsten davon profitieren, werden Sie von dem Studienarzt umfassend untersucht. Dieser Vorgang wird als Screening bezeichnet und findet, vor einer möglichen Studienteilnahme, in dem jeweiligen Studienzentrum statt. Dazu gehört auch ein Gespräch mit dem Studienarzt, welches Sie umfassend über die Studie aufklärt und Ihnen die Möglichkeit gibt, Fragen zu stellen. Je nach Studie sind zusätzliche Untersuchungen (z.B. Labor oder Ultraschall) notwendig, um zu bestimmen, ob Sie an der Studie teilnehmen können.

Es gibt verschiedene Gründe, an klinischen Studien teilzunehmen. Durch Ihre Teilnahme leisten Sie einen wertvollen Beitrag zur medizinischen Forschung. Sie erhalten Zugang zu neuartigen Behandlungsmethoden, die sich möglicherweise besser für Ihre Erkrankung eignen, als bisherige Ansätze. Darüber hinaus könnten Sie von der intensiven und individuellen medizinischen Betreuung in den Studienzentren profitieren. Die Teilnahme an einer klinischen Studie eröffnet vielen Betroffenen eine neue Perspektive, ihre gesundheitliche Situation verbessern zu können.

Klinische Studien werden durchgeführt, weil noch nicht alle Einzelheiten über ein Medikament, medizinisches Gerät oder Verfahren bekannt sind. Es besteht die Möglichkeit, dass Sie nicht von der Studienteilnahme profitieren. Alle potenziellen Risiken werden vor Studienbeginn mit Ihnen ausführlich im Studienzentrum besprochen. So können Sie für sich den möglichen Nutzen sorgfältig gegen eventuelle Risiken abwägen. Sie können bei den Gesprächen so viele Fragen stellen, bis Sie sich sicher für oder gegen eine Teilnahme entscheiden können.

Sie können Ihre Teilnahme an einer klinischen Studie jederzeit und ohne Angabe von Gründen beenden.

Die bei der Studie gesammelten Informationen dürfen nur zu Forschungszwecken verwendet werden. Ihre Informationen werden in einer verschlüsselten Form gespeichert, die zu keiner Zeit einen Rückschluss auf Ihre Person erlaubt. Lediglich Ihr Studienarzt hat die Möglichkeit, die Informationen zu entschlüsseln. Falls die Studienergebnisse im Rahmen von Präsentationen oder Veröffentlichungen verwendet werden, werden Sie niemals namentlich erwähnt. Auch wird niemandem ohne Ihr schriftliches Einverständnis mitgeteilt, dass Sie an der Studie teilnehmen bzw. teilgenommen haben.

Die Ergebnisse von klinischen Studien beeinflussen die Behandlungsmethoden, mit denen Betroffene in der Gegenwart und der Zukunft behandelt werden. Daher ist es wichtig, zuverlässige Ergebnisse zu erhalten. Um zuverlässige Ergebnisse zu erhalten, müssen Studien sorgfältig geplant werden. Dazu gehört, dass die Teilnehmer vor Beginn in verschiedene Gruppen eingeteilt werden und genau definiert wird, wie die Gruppen behandelt werden. Auf diese Weise können Behandlungsmethoden unter gleichen Bedingungen miteinander verglichen werden. So kann im Anschluss der Studie eine Aussage darüber gefällt werden, welche der eingesetzten Behandlungsmethoden für die untersuchte Fragestellung am besten geeignet ist. Unabhängig davon, welcher Gruppe die Teilnehmer angehören, werden Sie intensiv durch das Studienpersonal betreut.

Quelle: Deutsches Register Klinischer Studien