Beschreibung der Studie

Die Verbesserung der Patientensicherheit ist international ein wichtiges Gesundheitsziel. In der medizinischen Rehabilitation arbeitet eine Vielzahl unterschiedlicher Professionen in einem Team zusammen. Die Qualität der multiprofessionellen Teamarbeit beeinflusst im Wesentlichen die Qualität und Sicherheit der Patientenversorgung. Team Trainings können zur Förderung der Teamkompetenzen und in Folge zur Verbesserung der Teamarbeit eingesetzt werden. Das Ziel des Projekts liegt in der Entwicklung, Pilotierung und Evaluation des interprofessionellen Trainings zur Verbesserung der Patientensicherheit in der medizinischen Rehabilitation. Das Trainingsprogramm richtet sich dementsprechend an alle Gesundheitsfachberufe in der medizinischen Rehabilitation (Ärzte, Gesundheits- und Krankenpflegende, Physiotherapeuten, Logopäden, weitere an spezifischen Reha-Prozessen beteiligte Berufsgruppen). Durch PITT sollen wichtige theoretische Grundlagen der Teamarbeit über ein zeit- und ortsunabhängiges e-Learning mit den Schwerpunkten Teamarbeit und Patientenbeteiligung individuell von den einzelnen Teammitgliedern erarbeitet werden. So kann die Effizienz und Nachhaltigkeit eines sich daran anschließenden Präsenzseminars im Gruppensetting optimiert werden. Zur Evaluation des Trainings werden mittels Fragebögen nachfolgende Dimensionen gemessen: Güte der interprofessionellen Zusammenarbeit (IPC) vor und nach der Intervention sowie Wissenszuwachs in den Bereichen Teamarbeit, Patientenbeteiligung und Patientensicherheit. Es ist davon auszugehen, dass durch PITT eine konkrete und messbare Änderung der Einstellung und Haltung zu interprofessionellen Arbeit erreicht wird. Darüber hinaus wird eine Verbesserung der Patientensicherheit und der Patientenbeteiligung angenommen.

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Studiendetails

Studienziel Wissen und Einstellung zu Patientensicherheit (Attitudes to Patient Safety Questionnaire, Carruthers et al., 2009) wird vor und nach der Intervention gemessen
Status Teilnahme bald möglich
Zahl teilnehmender Patienten 24
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Finanzierungsquelle Robert-Bosch-Stiftung Gmbh

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Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Versorgungsteams, die im Rahmen der Rehabilitationsmedizin in der Pflege und Behandlung chronisch kranker Patienten mitwirken (Ärzte, Gesundheits- und Krankenpflegende, Physiotherapeuten, Logopäden, weitere an spezifischen Reha-Prozessen beteiligte Berufsgruppen); ausreichend Deutschkenntnisse

Ausschlusskriterien

  • Versorungsteams aus Akutkliniken;
  • ungenügende Deutschkenntnisse

Adressen und Kontakt

Medizinische Psychologie/ Medizinische Soziologie der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, Freiburg

Ansprechpartner: M.Sc. Julia Dinius

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Häufig gestellte Fragen

Die Verbesserung der Patientensicherheit ist international ein wichtiges Gesundheitsziel. In der medizinischen Rehabilitation arbeitet eine Vielzahl unterschiedlicher Professionen in einem Team zusammen. Die Qualität der multiprofessionellen Teamarbeit beeinflusst im Wesentlichen die Qualität und Sicherheit der Patientenversorgung. Team Trainings können zur Förderung der Teamkompetenzen und in Folge zur Verbesserung der Teamarbeit eingesetzt werden. Das Ziel des Projekts liegt in der Entwicklung, Pilotierung und Evaluation des interprofessionellen Trainings zur Verbesserung der Patientensicherheit in der medizinischen Rehabilitation. Das Trainingsprogramm richtet sich dementsprechend an alle Gesundheitsfachberufe in der medizinischen Rehabilitation (Ärzte, Gesundheits- und Krankenpflegende, Physiotherapeuten, Logopäden, weitere an spezifischen Reha-Prozessen beteiligte Berufsgruppen). Durch PITT sollen wichtige theoretische Grundlagen der Teamarbeit über ein zeit- und ortsunabhängiges e-Learning geschaffen werden. Inhalte für das eLearning werden in Fokusgruppen-Interviews mit Qualitätsmanagementbeauftragten und Mitarbeitern verschiedener Gesundheitsberufe generiert. Voraussichtliche Schwerpunkte sind Teamarbeit und Patientenbeteiligung. Im Sinne des Flipped-Classrooms kann so die Effizienz und Nachhaltigkeit eines sich daran anschließenden Präsenzseminars im Gruppensetting optimiert werden. Im Pilotprojekt werden 2 interprofessionelle Reha-Teams (á 8-12 Mitglieder) kooperierender Rehakliniken geschult. Im Ausblick soll PITT als betriebliche Fortbildung für verschiedenste Organisationen in der Region angeboten werden. Zur Evaluation des Trainings werden mittels standardisierter Fragebögen auf Basis valider Instrumente in einem Prä-Post-Design nachfolgende Dimensionen gemessen: Güte der interprofessionellen Zusammenarbeit (IPC) sowie Wissenszuwachs in den Bereichen Teamarbeit, Patientenbeteiligung und Patientensicherheit. Es ist davon auszugehen, dass durch PITT eine konkrete und messbare Änderung der Einstellung und Haltung zu interprofessionellen Arbeit erreicht wird. Darüber hinaus wird eine Verbesserung der Patientensicherheit und der Patientenbeteiligung angenommen.

Klinische Studien werden durchgeführt, um die Sicherheit und Wirksamkeit von Medikamenten, medizinischen Geräten oder Verfahren nachzuweisen. Sie untersuchen, welche Behandlungsmethode sich am besten zur Therapie einer bestimmten Erkrankung oder Gruppe von Betroffenen eignet. Vor der Marktzulassung müssen alle neuen Behandlungsmethoden einer Reihe von klinischen Prüfungen unterzogen werden.

Klinische Studien bilden die Voraussetzungen für neue Behandlungsmöglichkeiten. Die Ergebnisse klinischer Studien treiben den medizinischen Fortschritt. Sie geben Ärzten das Wissen darüber wie Behandlungen eingesetzt werden und für wen sie sich am besten eignen. Nur durch den Einsatz der freiwilligen Teilnehmer können Studien erfolgreich abgeschlossen werden. Die teilnehmenden Patienten bekommen auch die Möglichkeit sehr früh von einer neuen Behandlung zu profitieren. Es dauert nämlich durchschnittlich 12 Jahre bis eine neue Behandlung öffentlich verfügbar wird. Alle Behandlungen und Medikamente, die Patienten derzeit nutzen, wurden im Rahmen klinischer Studien erprobt, um sicherzugehen, dass diese sicher sind und wirken.

Damit sichergestellt wird, dass nur diejenigen Betroffenen an der Studie teilnehmen, die am wahrscheinlichsten davon profitieren, werden Sie von dem Studienarzt umfassend untersucht. Dieser Vorgang wird als Screening bezeichnet und findet, vor einer möglichen Studienteilnahme, in dem jeweiligen Studienzentrum statt. Dazu gehört auch ein Gespräch mit dem Studienarzt, welches Sie umfassend über die Studie aufklärt und Ihnen die Möglichkeit gibt, Fragen zu stellen. Je nach Studie sind zusätzliche Untersuchungen (z.B. Labor oder Ultraschall) notwendig, um zu bestimmen, ob Sie an der Studie teilnehmen können.

Es gibt verschiedene Gründe, an klinischen Studien teilzunehmen. Durch Ihre Teilnahme leisten Sie einen wertvollen Beitrag zur medizinischen Forschung. Sie erhalten Zugang zu neuartigen Behandlungsmethoden, die sich möglicherweise besser für Ihre Erkrankung eignen, als bisherige Ansätze. Darüber hinaus könnten Sie von der intensiven und individuellen medizinischen Betreuung in den Studienzentren profitieren. Die Teilnahme an einer klinischen Studie eröffnet vielen Betroffenen eine neue Perspektive, ihre gesundheitliche Situation verbessern zu können.

Klinische Studien werden durchgeführt, weil noch nicht alle Einzelheiten über ein Medikament, medizinisches Gerät oder Verfahren bekannt sind. Es besteht die Möglichkeit, dass Sie nicht von der Studienteilnahme profitieren. Alle potenziellen Risiken werden vor Studienbeginn mit Ihnen ausführlich im Studienzentrum besprochen. So können Sie für sich den möglichen Nutzen sorgfältig gegen eventuelle Risiken abwägen. Sie können bei den Gesprächen so viele Fragen stellen, bis Sie sich sicher für oder gegen eine Teilnahme entscheiden können.

Sie können Ihre Teilnahme an einer klinischen Studie jederzeit und ohne Angabe von Gründen beenden.

Die bei der Studie gesammelten Informationen dürfen nur zu Forschungszwecken verwendet werden. Ihre Informationen werden in einer verschlüsselten Form gespeichert, die zu keiner Zeit einen Rückschluss auf Ihre Person erlaubt. Lediglich Ihr Studienarzt hat die Möglichkeit, die Informationen zu entschlüsseln. Falls die Studienergebnisse im Rahmen von Präsentationen oder Veröffentlichungen verwendet werden, werden Sie niemals namentlich erwähnt. Auch wird niemandem ohne Ihr schriftliches Einverständnis mitgeteilt, dass Sie an der Studie teilnehmen bzw. teilgenommen haben.

Quelle: Deutsches Register Klinischer Studien