Beschreibung der Studie

Das Ziel dieser Untersuchung ist ein Vergleich zwischen zwei unterschiedlichen Nervenblockadeverfahren mit Hilfe von örtlichen Betäubungsmitteln mit dem Ziel der postoperativen Schmerzlinderung nach ambulanten Schulteroperationen. Schulteroperationen gehören zu den schmerzhaftesten Eingriffen. Aus diesem Grund haben sich Nervenblockaden als hocheffektive und vor Ort wirkende schmerzlindernde Verfahren durchgesetzt. Im Rahmen der Standardnervenblockade am Hals (Betäubung des Halsnervengeflechts, welches Schulter, Arm und Hand sowie Zwerchfell-Nerven versorgt) sind allerdings bestimmte Komplikationen und Nebenwirkungen zu berücksichtigen. Diese können den Patienten in den ersten 24 Stunden nach der Operation in seinem alltäglichen Leben nicht nur einschränken und behindern, sondern in seltenen Fällen auch zu einer stationären Aufnahme führen. Die Untersuchung soll nun überprüfen, ob die Nervenblockade eines einzelnen, weiter peripher gelegenen Nerven, der die Schulter versorgt, im Vergleich zur Standardnervenblockade direkt am Hals bei vergleichbarer Schmerzausschaltung eine höhere Patientenzufriedenheit und weniger Behinderung im Alltag zur Folge hat. Beide Nervenblockaden werden unter Ultraschallkontrolle vor der eigentlichen Schulteroperation durchgeführt. Die Qualität der postoperativen Schmerzkontrolle, die Handkraft, die Zufriedenheit sowie eventuelle Nebenwirkungen oder Komplikationen werden erfasst. In Frage kommen dabei Patienten, welche sich einer ambulanten Schulteroperation unterziehen müssen.

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Studiendetails

Studienziel Primäre Endpunkte waren: 1) Analgesie (numerische rating Skala, NRS, in Ruhe, Grad 0 = kein Schmerz, Grad 10 = stärkster vorstellbarer Schmerz), und 2) die motorische Blockade der Hand (Kraftskala entsprechend der Modified Medical Research Council Scale for measuring hand muscles strength nach Brandsma JW, Schreuders TA: Sensible manual muscle strength testing to evaluate and monitor strength of the intrinsic muscles of the hand: a commentary. J Hand Ther 2001; 14:273-8, Grad 1 = keine Beweglichkeit, höchstens tastbare Muskelbewegung, Grad 2 = eingeschränkte Beweglichkeit, keine Muskelanspannung, Grad 3 = voller Bewegungsumfang, keine zusätzliche Muskelanspannung möglich, Grad 4 = voller Bewegungsumfang, eingeschränkte zusätzliche Muskelanspannung möglich, Grad 5 = voller Bewegungsumfang, zusätzliche Muskelanspannung uneingeschränkt möglich. Erhebungszeitpunkte waren a) prä-OP, b) 10 min nach OP, c) 30 min nach OP, d) 240 min nach OP und e) 1440 min nach OP.
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Studienphase 4
Zahl teilnehmender Patienten 341
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Kontrolle Wirksame Behandlung
Finanzierungsquelle Acqua Klinik Leipzig, Anästhesie

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • ambulante arthroskopische Schulterchirurgie,
  • ASA-Klasse 1 bis 3, Alter über 18 Jahre,
  • schriftliche Einwilligung

Ausschlusskriterien

  • Allergien gegen Lokalanästhetika, Diabetes mellitus,
  • Anatomische Anomalien, Body-Mass-Index > 35kg/m2, Schwangerschaft, Störungen der Blutgerinnung

Adressen und Kontakt

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Häufig gestellte Fragen

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Bei Patienten, die sich einer ambulanten arthroskopischen Schulteroperation unterziehen, werden die Intersaklenäre Blockade des Plexus Brachialis und die Blockade des weiter peripher gelegenen Nervus Supraskapularis verglichen. Vergleichskriterien sind Schmerzkontrolle, motorische Blockade (Kraftgrad) der Hand, Patientenzufriedenheit sowie das Auftreten von Nebenwirkungen.

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