Beschreibung der Studie

Nachblutungen können nach jedem dentoalveolären Eingriff auftreten. Ein höheres Risiko besteht bei Patienten mit oraler Antikoagulation. Bei oraler Antikoagulation mit Cumarinderivaten wird nach wie vor die Notwendigkeit eines „Bridgings“ mit Heparinen kontrovers diskutiert und in der Praxis angewendet. Dieser Beitrag soll einen epidemiologischen Überblick über die in unserer Abteilung behandelten Patienten mit Nachblutungen der vergangenen 8 Jahre geben.

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Studiendetails

Studienziel Nachblutung nach dentoalveolär-chirurgischen Eingriffen mit und ohne Antikoagulation.
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Zahl teilnehmender Patienten 500
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Beobachtungsstudie
Finanzierungsquelle Uniklinik Freiburg Klinik für MKG Chirurgie

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • intraorale Nachblutung nach einem chirurgischen dentoalveolären Eingriff
  • Nachblutung nach intraoralem Bagatelltrauma
  • intraorale Spontanblutungen
  • stationäre Behandlung

Ausschlusskriterien

  • Nachblutung als Folge ausgedehnter Operationen (z. B. nach Frakturversorgungen, orthognather Chirurgie, Tumorresektionen, extraoralen Abszessinzisionen, ausgedehnten Traumata der Gesichtsweichteile
  • ambulante Behandlung

Adressen und Kontakt

An dieser Studie können Sie leider nicht mehr teilnehmen. Hier finden Sieaktuelle Blutung-Studien.

Häufig gestellte Fragen

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Wissenschaftliche Stellungnahmen verschiedener Fachgesellschaften (DGMKG, BCSH, AHA/ACC, ACCP) empfehlen die unveränderte Fortführung einer oralen Antikoagulation bei zahnärztlich-chirurgischen Eingriffen (Schmelzeisen, 2001; Perry et al., 2007; Hirsh et al., 2003; Douketis et al., 2012). Dennoch wird häufig ein "bridging" mit niedermolekularen Heparinen vor dentoalveolar-chirurgischen Eingriffen durchgeführt. Die Studie untersucht retrospektiv die Nachblutungsinzidenz und die damit assoziierten Komplikationen.

Quelle

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