Beschreibung der Studie

In der historischen Definition der Colitis ulcerosa ist der Dünndarm bei CU im Gegensatz zum Morbus Crohn nicht befallen. Diese Definitionen wurden aber z.T. mit nicht besonders sensitiven diagnostischen Methoden durchgeführt. In dieser Studie soll der Dünndarm der CU-Patienten systematisch mit einer hochsensitiven Untersuchungsmethode (Videokapselendoskopie) beurteilt und die Erkrankung verlaufsbeobachtet werden. Es wird angenommen, dass auch bei CU- Patienten mit einem hochsensitiven Untersuchungssystem im Dünndarm Laesionen zu finden sind, die möglicherweise prognostische Bedeutung für den Krankheits-Verlauf und für das Ansprechen einer anti-TNF alpha Therapie haben könnten.

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Studiendetails

Studienziel Häufigkeit von pathologischen Dünndarm-Befunden bei der Videokapselendoskopie (VKE) von CU-Patienten
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Zahl teilnehmender Patienten 300
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Finanzierungsquelle CED Service GmbH

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Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Colitis ulcerosa Patienten, die in die BioColitis Studie eingeschlossen wurden (Cu mit einem frühen Verlauf – Studieneinschluss < 2 Jahre nach Erstdiagnose oder Einleitung einer TNF-alpha Therapie)

Ausschlusskriterien

  • Alter bei Einschluß kleiner 18 Jahre und größer 80 Jahre

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Die genetische Überlappung von Colitis ulcerosa und Morbus Crohn liegt bei ungefähr 50%. Dies entspricht der klinischen Beobachtung einer nicht seltenen phaenotypischen Überlappung der Krankheitsbilder insbesondere im Langzeitverlauf. Die TNF- alpha AK Therapie spricht nur bei einem relativ geringen Anteil der CU-Patienten an. Es gibt Beobachtungen, dass diese Patienten mit einer genetischen Überlappung zum Morbus Chron auch eher phaenotypische MC-Aspekte zeigen. In der historischen Definition der CU ist der Dünndarm bei CU im Gegensatz zum MC nicht befallen. Diese Definitionen wurden aber z.T. mit nicht besonders sensitiven diagnostischen Methoden durchgeführt. In dieser Studie soll der Dünndarm der CU-Patienten systematisch mit einer hochsensitiven Untersuchungsmethode (Videokapsel- endoskopie) beurteilt und die Erkrankung prospektiv verlaufsbeobachtet werden. Es wird postuliert, dass auch bei CU-Patienten mit einem hochsensitiven Untersuchungssystem im Dünndarm Laesionen zu finden sind, die möglicherweise prognostische Bedeutung für den Krankheits-Verlauf und für das Ansprechen einer anti-TNF alpha Therapie haben könnten.

Quelle

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