Beschreibung der Studie

Es soll die retrospektive Aufarbeitung von Daten erfolgen, die Patienten mit nicht-kleinzelligem Lungenkrebs (NSCLC) mit einem pN2 Tumorstadium ohne primäre Metastasierung beinhalten. Diese Patienten wurden erst operiert, dann in der Tumorregion bestrahlt und haben eine adjuvante oder neoadjuvante Chemotherapie (vor oder nach sonstiger Behandlung) erhalten. Ziel soll es sein, zu erheben, inwieweit sie von der Bestrahlung profitiert haben (gab es Rezidive, wenn ja, im Bestrahlungsfeld oder außerhalb…) und welche negativen Folgen sie davon getragen haben (Strahlenpneumonitis, Herzschäden…), um besser abschätzen zu können, ob die adjuvante Bestrahlung in der Form, in der sie hier derzeit durchgeführt wird, einen Vorteil bringt und angemessen ist.

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Studiendetails

Studienziel Gesamtüberleben (retrospektive Evaluation)
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Zahl teilnehmender Patienten 80
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Beobachtungsstudie
Finanzierungsquelle Klinik für Strahlenheilkunde

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Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Alter >= 18 Jahre
  • pN2 nach Operation des Primärtumors und systematischer mediastinaler
  • Lymphadenektomie
  • Mit histologisch gesichertem NSCLC

Ausschlusskriterien

  • R1- Status nach Operation, da dann die Bestrahlung in jedem Fall indiziert ist
  • Fernmetastasen
  • pN1 oder pN3

Adressen und Kontakt

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Häufig gestellte Fragen

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Bei operierten Patienten mit NSCLC im Stadium cM0 ist ungeklärt, ob bei einer erfolgtenR0 Resektion, aber histologisch nachgewiesenem mediastinalem Lymphknotenbefall (pN2) eine adjuvante Bestrahlung der Primärtumorregion und der befallenen Lymphknotenregionen mit einem besseren Outcome vergesellschaftet ist. In der Literaturgibt es zu dieser Fragestellung widersprüchliche Ergebnisse. Ein Vorteil hinsichtlich der Erhöhung der lokoregionären Kontrolle für die Patienten durch die adjuvante Bestrahlung wird jedoch angenommen und in aktuell laufenden klinischen Studien überprüft (z.B. hier in Freiburg die seit 2013 laufende LUNG-ART-Studie, eine Phase-III-Studie zum Vergleich zwischen postoperativer konformaler Strahlentherapie und nichtpostoperativer Strahlentherapie bei Patienten mit vollständig reseziertem nicht-kleinzelligen Lungenkarzinom und mediastinalem Lymphknotenbefall (N2), und seit 2015 PORTAF, Postoperative Strahlentherapie des nicht-kleinzelligen Lungenkarzinoms: Akzelerierte vs. konventionelle Fraktionierung).

Quelle

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