Beschreibung der Studie

Die Studie untersucht, welche physiologischen Reaktionen während und nach Krafttraining mit simultaner Elektromyostimulation (EMS) auftreten und welche Effekte ein 6-wöchiger Trainingsblock auf athletische Fähigkeiten hat.

Studie via E-Mail versenden

Studiendetails

Studienziel 1.-12. Trainingseinheit: Kniebeugentraining 10 RM mit simultaner, submaximaler EMS der Beine und des Rumpfes; 4 Sätze bis zur Erschöpfung. Erschöpfung wird festgestellt, wenn das Gewicht nicht mehr bewegt werden kann. Abfragung der Erschöpfung über RPE-Skala (rate of perceived exertion).
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Zahl teilnehmender Patienten 26
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Kontrolle Wirksame Behandlung
Finanzierungsquelle Bundesinstitut für Sportwissenschaft

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • mindestens 2 Jahre Krafttrainingserfahrung; aktive Sportler

Ausschlusskriterien

  • Raucher, kardiopulmonale Grunderkrankungen, Verletzungen des muskuloskelettalen Systems

Adressen und Kontakt

An dieser Studie können Sie leider nicht mehr teilnehmen. Hier finden Sie aktuelle Studien.

Häufig gestellte Fragen

In unserem übersichtlichen Ratgeber finden Sie alle Antworten zu Fragen über klinische Studien.

Ratgeber öffnen

Elektromyostimulation (EMS) ist als effektiver Reiz etabliert, um Kraft-, Sprint- und Sprungfähigkeiten von Athleten zu verbessern (Filipovic et al. 2011). Die Ergebnisse der diskutierten Studien basieren auf EMS-Interventionen mit zumeist maximaler Stimulation in isometrischen oder rein konzentrischen Kontraktionsphasen. Maximale EMS im Sinne einer Stimulation an der maximalen Schmerztoleranz des Athleten lässt aber nur eine eingeschränkte willkürliche Bewegungsregulation zu. Im Gegensatz dazu können in der Kombination von hochintensiven mechanischen Kraftbelastungen und submaximaler EMS bei dynamischer Bewegungsausführung Vorteile beider Methoden genutzt werden. Um die Effekte der Überlagerung beider Trainingsreize zu untersuchen, wurde die Kniebeuge als eine typische Übung zur Verbesserung der Kraft-, Sprint- und Sprungkraftfähigkeiten gewählt (Cormie et al. 2010). Während dieser Übungsform mit einer Zusatzlast (10 repetition maximum [RM]) werden die Hauptmuskelgruppen der Beine und des Rumpfes bei maximaler Reizintensität unter Berücksichtigung der grundsätzlichen Bewegungsfähigkeit stimuliert (ca. 70% des individuellen Schmerzmaximums). Die Studie untersucht akute metabolische (Sauerstoffaufnahme, Laktat) und hormonelle Parameter (Testosteron, Cortisol, human Growth Hormone). Außerdem werden Muskelkatersymptome über das Schmerzempfinden (visual analogue scale) abgefragt. Leistungsparameter sind die Maximalkraft und Peak Power der Bein- und Rumpfmuskulatur, sowie Sprints, Sprünge, aerobe und anaerobe Testverfahren.

Quelle

Sponsoren: Registrieren Sie sich auf Viomedo, um Ihre Studien zu veröffentlichen.