Beschreibung der Studie

Sensomotorik ist die Grundlage aller zielmotorischen Bewegungen. Aufgrund der Operation und dem zumeist davor langjährigen Leiden an Arthrose, ist die Sensomotorik bei Protesenpatienten im Vergleich zu Gesunden verschlechtert. Mit Hilfe von sensomotorischem Training kann man diese verbessern, wobei Anagben zu optimalen Trainingsparametern keine wissenschaftliche Grundlage haben. Ziel der Studie ist es den Verlauf der sensomotorischen Fähigkeiten unter dem Einfluss verschiedener sensomotorischen Trainingsumfange in der Anschlussheilbehandlung bei Knie- und Hüftprotesen Patienten zu untersuchen. Dabei soll überprüft werden, ob eine höhere wöchentliche Trainingsfrequenz einen größere Verbesserung der sensomotorischen Fähigkeiten verursacht.

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Studiendetails

Studienziel - statisches Gleichgewicht (Posturographie) - Stabilisierungsfähigkeit (Posturomed) - Ganganalyse (Self-Paced-Walking-Test, 13 m, Lichtschranken und Schrittlängenbestimmung über OptoGait) - Propriozeption (Winkelreproduktionstest) Gemssen wird zu Beginn der AHB, in der Mitte der AHB und am Ende der dreiwöchigen AHB
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Zahl teilnehmender Patienten 60
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Finanzierungsquelle TU MünchenLehrtstuhl Konservative und Rehabilitative Orthopädie

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Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Knie oder Hüft-TEP
  • Beweglichkeit mindestens 85°/30°/0° Knieflexion/-extension
  • Vollbelastung

Ausschlusskriterien

  • Patient kann noch nicht 30 Sekunden ohne Stütze stehen

Adressen und Kontakt

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Häufig gestellte Fragen

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Hintergrund: Die Sensomotorik von Prothesenpatienten in der unteren Extremität ist in der Folge von Arthrose und der Operation verschlechtert. Sensomotorisches Training kann die sensomotorische Funktion verbesseren, Evidenze zum optimalen Trainingsstimulus bezüglich Umfang und Intensität ist unzureichend. Methodik: 58 Patienten nahmen während ihrer Anschlussheilbehandlung nach totalem Knie- oder Hüftgelenksersatz nahmen an der pospektiven Kohortenstudie teil. Die Sensomotorik wurde mit einer Testbatterie gemessen, die die Propriozeption, das statische Gleichgewicht, die Stabilisierungsfähigkeit, eine Ganganalyse und einen Selbstbeurteilungsfragebogen beinhaltete. Die Teilnehmer wurden zufällig auf die drei Gruppen randomisert, die 2, 4 oder 6 mal pro Woche ein sensomotorisches Training durchführten. Die Teilnhemer wurden zur drei Zeitpunkte getestet: Anfang, Mitte und Ende ihrer Anschlussheilbehandlung.

Quelle

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