Beschreibung der Studie

Obwohl leichte kognitive Beeinträchtigung als Hochrisikofaktor für spätere Demenz vom Alzheimer-Typ (AD) gilt, gibt es momentan keine medikamentöse Behandlungsmöglichkeit. In dieser Studie sollte der Einfluss eines kombinierten Gedächtnis- und Bewegungstrainings auf Gedächtnis- und Aufmerksamkeitsprozesse bei Menschen mit leichter kognitiver Störung untersucht werden. Die Probanden wurden einem 12-wöchigen kognitiv-motorischen Training unterzogen im Vergleich zu einer Kontrollgruppe, die nicht trainiert hat. Des weiteren sollten Aufgaben zuhause bearbeitet werden. Vor und nach Abschluss der dreimonatigen Trainingsphase wurde eine ausführliche neuropsychologische Testung der Gedächtnis- und Aufmerksamkeitsleistungen durchgeführt.

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Studiendetails

Studienziel - episodische Gedächtnisleistung: Zu Beginn und am Ende der Trainingsphase ist ausführliche neuropsychologische Testung mittels VLMT (Verbaler Lern- und Gedächtnistest)
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Zahl teilnehmender Patienten 50
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Finanzierungsquelle FAN GmbHZenit Technologie-Park

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • MCI

Ausschlusskriterien

  • eine wahrscheinliche Demenz,
  • Vorgeschichte von schweren Erkrankungen wie Schlaganfall oder psychiatrische Erkrankung,
  • die Behandlung mit Antipsychotika und Antidepressiva,
  • Vorhandensein eines relevanten depressiven Modus mit einem Wert über 13 nach der Beck Depression Inventory
  • instabile medizinischen Bedingungen

Adressen und Kontakt

An dieser Studie können Sie leider nicht mehr teilnehmen. Hier finden Sieaktuelle Psychische Störung-Studien.

Häufig gestellte Fragen

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Eine Gedächtnisstörung ist das erste und führende Symptom einer Demenz vom Alzheimer Typ. Im Rahmen einer verbesserten Früherkennung wurde der Begriff des Mild Cognitive Impairment bzw. der leichten kognitiven Störung (LKS) eingeführt. Hierfür muss eine subjektive Gedächtnisbeeinträchtigung, die sich in einem kognitiven Test objektivieren lässt, bei fehlenden Hinweisen auf eine manifeste Demenz vorliegen. Neben pharmakologischen Therapien besteht die Möglichkeit einer kognitiven Intervention. Hierzu wurde die Auswirkung eines 12-wöchigen kombinierten Gedächtnis- und Motoriktrainings auf die Gedächtnisleistung bei Probanden mit leichter kognitiver Störung untersucht: - Auswirkung auf die Gedächtnisleistung gemessen mit einer neuropsychologischen Testbatterie. - Auswirkung auf die kortikale Morphologie, strukturelle Integrität und funktionelle Plastizität gemessen im MRT. - die Abhängigkeit der beobachteten Veränderungen von biologischen und genetischen Markern, wie Homozystein, Apolipoprotein E Phänotyp, Dopaminrezeptorpolymorphismen, asymmetrisches Dimethylarginin (ADMA), Brain derived neurotrophic factor (BDNF)-Polymorphismus und -Plasmaspiegel.

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