Beschreibung der Studie

Viele Untersuchungen haben den wissenschaftlichen Nachweis erbracht, dass Lärm eine häufige Ursache für Schlafstörungen ist. In dieser Studie soll darauf aufbauend nun untersucht werden, ob bei Schlafgesunden eine aktive Schallreduktion den Schlaf auch verändern kann. Dazu werden an drei Nächten in drei verschiedenen Räumen (je eine Nacht pro Raum) nächtliche Schlafmessungen an gesunden jungen Menschen (Alter 18 - 40 Jahre) durchgeführt. Es erfolgt jeweils eine Schlafmessung a) im Schlaflabor, b) in einem schallisolierten Raum im Krankenhaus, sowie c) im häuslichen Schlafraum des Studienteilnehmers. Neben der Schlafmessung erfolgt synchron jeweils auch eine kontinuierliche Aufzeichnung der Umgebungs-Lautstärke. Aus der Schlafmessung werden verschiedene Größen der Schlafqualität (Einschlafdauer, Schlafmenge, Aufwachhäufigkeit) berechnet und zwischen den 3 Schlaforten unter Berücksichtigung der gemessenen Lautstärke verglichen.

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Studiendetails

Studienziel Schlafeffizienz [%] ermittelt aus der Polysomnographie, welche an jedem der 3 Messorte jeweils für eine Nacht (8 Stunden) durchgeführt wird, Berechnung: (Gesamtschlafzeit [min] / Gesamtbettzeit [min]) * 100 [%]
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Zahl teilnehmender Patienten 24
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Kontrolle Wirksame Behandlung
Finanzierungsquelle Charité- Universitätsmedizin Berlin, CCM-CC11, Interdisziplinäres Schlafmedizinisches Zentrum

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • schlaf- und hörgesunde Probanden

Ausschlusskriterien

  • Hörstörungen (Nachweis mittels Hörtest)
  • Apnoe-Hypopnoe-Index (AHI) > 10/h
  • Restless-Legs-Syndrome (RLS)/ Periodic limb movement disorder (PLMD)
  • Periodic limb movement index (PLMI) > 10/h
  • Nächtliche Schmerzen
  • Fragebogen ESS > 10
  • Fragebogen PSQI > 5
  • Fragebogen ISI > 10
  • Relevante Herz-Kreislauf Erkrankungen
  • Relevante psychische/ psychiatrische Erkrankungen
  • Relevante neurologische Erkrankungen
  • Medikamenteneinnahme
  • Alkoholabusus
  • Drogenabusus
  • unregelmäßiger Schlaf-Wach-Rhythmus (z.B. Schichtarbeit)
  • Teilnahme an einer anderen klinischen Studie in den letzten 4 Wochen

Adressen und Kontakt

An dieser Studie können Sie leider nicht mehr teilnehmen. Hier finden Sie aktuelle Schlafstörung-Studien.

Häufig gestellte Fragen

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Ratgeber öffnen

Lärm ist einer der Faktoren, die den Schlaf empfindlich stören können. Die Lautstärke eines Geräusches ist dabei ein wichtiger Faktor. Eine Strategie ist es, sich nachts keinem Lärm auszusetzen, eine andere, die Geräuschkulisse im Schlafzimmer zu minimieren. Ziel der Studie ist die Untersuchung des Einflusses einer gezielten Geräuschdämpfung durch Beeinflussung von Lautstärke und Halligkeit (Raumakustik) auf den nächtlichen Schlaf. Dazu werden bei n=24 schlafgesunden Probanden randomisiert, konsekutiv im Schlaflabor, zu Hause und in einem akutisch isolierten Raum untersucht. Es werden mittels Polysomnographie objektive Parameter der Schlafqualität gemessen sowie mittels Fragebögen eine Selbsteinschätzung der Schlafqualität erhoben. Parallel dazu wird jeweils kontinuierlich der Schalldruckpegel gemessen. Es ist zu erwarten, dass im Schlaflabor höhere Lautstärkepegel als im schallreduzierten Raum gemessen werden, jedoch auf weitgehend niedrig konstantem Level. Als häusliche Schlafstätten dienen die entsprechenden Schlafräume der Probanden. Hier sind die größten Variationen und Spitzenwerte der Lautstärkepegel zu erwarten. Es wird die Schlafqualität zwischen den 3 Messorten verglichen und in Beziehung zu den gemessenen Schallexpositionen untersucht.

Quelle

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