Beschreibung der Studie

Die Studie untersucht die Verlässlichkeit präoperativer dreidimensionaler Röntgenuntersuchung mittels Digitaler Volumen Tomographie (DVT) bei der Untersuchung dünner Knochenstrukturen im Kopf-Hals-Bereich. Dabei werden präoperative Aufnahmen mit der intraoperativen Untersuchung des Krankheitsbildes odontogener Zysten verglichen.

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Studiendetails

Studienziel Vergleich von DVT-Befund und intraoperativer Untersuchung zur Ermittlung der Sensitivität und Spezifität der Untersuchungsmodalität der DVT.
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Zahl teilnehmender Patienten 60
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Beobachtungsstudie
Finanzierungsquelle Klinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie; Department für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde am Universitätsklinikum Freiburg, Deutschland; Deutschland

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Vorliegen der Diagnose "odontogene Zyste", Vorliegen dünner Knochenstruktur unter 0,5 mm in der präoperativen DVT-Untersuchung, intraoperative Untersuchung

Adressen und Kontakt

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Häufig gestellte Fragen

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Einleitung: Die Digitale Volumentomographie (DVT) ist ein weitverbreitetes diagnostisches Mittel in der kieferchirurgischen Praxis und erlaubt die Erstellung dreidimensionaler Röntgenbilder. Dabei wurde in einige Studien die Sensitivität und Spezifität der DVT untersucht. Die vorliegende in vivo Studie vergleicht die DVT-Aufnahmen dünne Knochenstrukturen der Kopf-Hals-Region unter 0,5 mm mit dem Ergebnis intraoperativer Untersuchung. Wir stellen hierbei Ergebnisse aus dem klinischen Routinealltag vor. Methode: Insgesamt wurden 80 Regionen von Interesse (Region of Interest, ROI) von 64 Patienten am Krankheitsbild der odontogenen Zysten untersucht. Hierfür verwendeten wir verschiedene DVT-Systeme mit einer Voxelgröße von 0,08 bis 0,4 mm. Ergebnisse: Als Gesamtergebnis fanden wir eine Spezifität von 13,89%, eine Sensitivität von 100%, einen positiven prädiktiven Wert (Positive predictive Value, PPV) von 58,67% und einen negativen prädiktiven Wert (Negative predictive value, NPV) von 100%. Diskussion: Die Bildqualität ist der Schlüssel für die Befundung dreidimensionaler Röntgenbilder. Sie hängt ab von räumlicher, zeitlicher und Kontrastauflösung. Die DVT ist nicht in der Lage, dünne Knochenstrukturen der Kopf-Hals-Region genau abzubilden, selbst wenn kleine Voxelgrößen angewandt werden. Schlussfolgerung: In ausgewählten Fällen ist es für eine optimale präoperative Bildgung angeraten, kleine Voxelgrößen für die Aufnahme von Röntgenuntersuchungen anzuwenden.

Quelle

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