Beschreibung der Studie

Die Projektstudie untersucht den Einfluss der telemedizinisch unterstützten Nachsorge (telemedizinisch unterstütztes Fallmanagement) im Vergleich zu der klassischen Nachsorge bei nierenlebendtransplantierten Patienten in Bezug auf die Anzahl und Dauer der ungeplanten Krankenhausaufenthalte, die Organfunktion, die Adhärenz in Bezug auf die Einnahme der immunsuppressiven Medikamente, die gesundheits- und krankheitsspezifische Lebensqualität und das Beschäftigungsverhalten.

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Studiendetails

Studienziel Anzahl ungeplanter Krankenhausaufenthalte zu den Zeitpunkten 3,6,12 Monate nach Transplantation
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Zahl teilnehmender Patienten 50
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Kontrolle Wirksame Behandlung
Finanzierungsquelle Universitätsklinikum Freiburg, Department Chirurgie,Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie,Transplantationszentrum
Weitere Informationen Studienwebseite

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Transplantation bzw. Retransplantation durch Nierenlebendspende im Transplantationszentrum Freiburg.
  • Zeitpunkt des Einschlusses war kurz vor der Entlassung nach der Nierenlebendspende-Transplantation.
  • Der Patient/die Patientin war über 18 Jahre alt.
  • Der Patient/die Patientin konnte nach Entlassung aus dem Krankenhaus die Einnahme der ihm verordneten Immunsuppressiva selbst managen.
  • Der Patient/die Patientin verstand die deutsche Sprache in Wort und Schrift.
  • Der Patient/die Patientin hatte einen Konsens mit der Randomisierung und damit mit der Zuweisung in die Form der Nachsorge.
  • Der Patient/die Patientin gab eine schriftliche Einwilligung in die Zuweisung und in die anonymisierte Datenverwendung im Rahmen der Untersuchung.

Ausschlusskriterien

  • Der Patient/die Patientin war unter 18 Jahre alt.
  • Der Patient/die Patientin konnte die Einnahme der Immunsuppressiva nach Entlassung aus dem Krankenhaus nicht selbst managen.
  • Der Patient/die Patientin verstand die deutsche Sprache in Wort oder Schrift nicht.
  • Der Patient/die Patientin hatte keinen Konsens mit der Randomisierung und damit mit der Zuweisung in die Form der Nachsorge.
  • Der Patient/die Patientin gab schriftlich keine Einwilligung in die Zuweisung und in die anonymisierte Datenverwendung im Rahmen der Untersuchung.

Adressen und Kontakt

An dieser Studie können Sie leider nicht mehr teilnehmen. Hier finden Sie aktuelle Nierenversagen-Studien.

Häufig gestellte Fragen

In unserem übersichtlichen Ratgeber finden Sie alle Antworten zu Fragen über klinische Studien.

Ratgeber öffnen

Initiiert wurde eine prospektive, kontrollierte, randomisierte Projektstudie mit 46 nierentrans-plantierten Patienten nach Lebendspende. 23 Patienten bekommen die übliche Regelnachsorge. 23 Patienten erhalten zusätzlich zur Regelnachsorge am Entlasstag einen web-basierten Touchscreen-Monitor mit Videokamera und Mikrofon für zuhause. Sie beantworten täglich einen festgelegten medizinischen Fragenkatalog. Ihre Eingaben werden täglich von transplantaterfahrenem Fachpersonal überprüft. Bei Auffälligkeiten erfolgt eine Kontaktaufnahme mit den Patienten fernmündlich oder per Videokonferenz. Die Patienten erhalten dann in Absprach mit den betreuenden Ärzten zeitnah eine Einleitung aller nötigen, therapeutischen Maßnahmen und auch ggf. eine Beratung zur Unterstützung des eigenen, gesundheitsfördernden Verhalten. Der Beobachtungszeitraum erfolgte von Oktober 2011 bis April 2014. Verglichen wurden beide Gruppen zu den Zeitpunkten 0, 3, 6 und 12 Monate nach der Transplantation. Erfasst wurden anhand aller verfügbaren Patientendokumente und von wissenschaftlichen Fragebögen und Interviews (BAASIS®, ESRD-SCL®™, BSI®-18, ALL): • Rate und Dauer ungeplanter Krankenhausaufenthalte incl. Diagnosen • die Organfunktion des Transplantates • die Adhärenz bzgl. der Immunsuppressiva-Einnahme • die gesundheits- und krankheitsbezogene Lebensqualität • die Erwerbstätigkeit.

Quelle

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