Beschreibung der Studie

Arzneimittel-bezogene Probleme bei der Verordnung von Arzneimitteln sind eine häufige Ursache für vermeidbare unerwünschte Arzneimittelereignisse und fehlenden Therapieerfolg. Gerade Kinder und Jugendliche sind eine besonders sensible Patientengruppe, da hier sehr individuelle Faktoren wie beispielsweise Alter und Gewicht bei der Arzneimitteldosierung berücksichtigt werden müssen. Im Rahmen dieser Qualitätssicherungsstudie sollen stationäre Verordnungen vor allem in der Kinder- und Jugendmedizin im Hinblick auf die Häufigkeit von Arzneimittel-bezogenen Problemen, insbesondere bei Arzneimitteln zur Inhalation und Analgetika/Antipyretika, analysiert und diese nach prädefinierten Kriterien kategorisiert werden (Kontrollgruppe). Anhand dieser Analyse sollen maßgeschneiderte Interventionsstrategien für Ärzte/innen und Pflegedienstmitarbeiter/innen (Dosierungsempfehlungen, individualisierte pharmazeutische Beratung, Verknüpfung mit der Arzneimittelanwendung durch Monitoring und Schulung der Pflegekräfte [Positives Ethikvotum durch die Ethikkommission an der Medizinischen Fakultät der Universität Leipzig am 09.03.2012, Nr. 074-12-05032012] und strukturiertes Feedback an die Ärzte bezüglich der Inhalationsqualität) auf ausgewählten Studienstationen umgesetzt und evaluiert werden (Interventionsgruppe). Die Nachhaltigkeit der Interventionsstrategien wird überprüft. Zielsetzung ist die flächendeckende Sicherung und, wo erforderlich, die Optimierung der Arzneimitteltherapiesicherheit für Kinder und Jugendliche in der Routineversorgung durch die eingesetzten Instrumente gemessen an der Häufigkeit von identifizierten Arzneimittel-bezogenen Problemen. Es werden keinerlei andere Arzneimittel angewendet als die vom Arzt in der Routineversorgung verordneten. Die Therapieentscheidung verbleibt uneingeschränkt beim behandelnden Arzt.

Studie via E-Mail versenden

Studiendetails

Studienziel Anzahl der Patienten mit mindestens einem vorab definierten Arzneimittel-bezogenen Problem in der Verordnung während des Untersuchungszeitraums im Vergleich zwischen Kontroll- und Interventionsphase.
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Zahl teilnehmender Patienten 625
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Finanzierungsquelle Universität Leipzig

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Alle konsekutiven Verordnungen von stationär behandelten Patienten in der Kinder- und Jugendmedizin unseres Klinikums

Ausschlusskriterien

  • Keine

Adressen und Kontakt

An dieser Studie können Sie leider nicht mehr teilnehmen. Hier finden Sieaktuelle Studien.

Häufig gestellte Fragen

In unserem übersichtlichen Ratgeber finden Sie alle Antworten zu Fragen über klinische Studien.

Ratgeber öffnen

Arzneimittel-bezogene Probleme bei der Verordnung von Arzneimitteln sind eine häufige Ursache für vermeidbare unerwünschte Arzneimittelereignisse und fehlenden Therapieerfolg. Gerade Kinder und Jugendliche sind eine besonders sensible Patientengruppe, da hier sehr individuelle Faktoren wie beispielsweise Alter und Gewicht bei der Arzneimitteldosierung berücksichtigt werden müssen. Im Rahmen dieser Qualitätssicherungsstudie sollen stationäre Verordnungen vor allem in der Kinder- und Jugendmedizin im Hinblick auf die Häufigkeit von Arzneimittel-bezogenen Problemen, insbesondere bei Arzneimitteln zur Inhalation und Analgetika/Antipyretika, analysiert und diese nach prädefinierten Kriterien kategorisiert werden (Kontrollgruppe). Anhand dieser Analyse sollen maßgeschneiderte Interventionsstrategien für Ärzte/innen und Pflegedienstmitarbeiter/innen (Dosierungsempfehlungen, individualisierte pharmazeutische Beratung, Verknüpfung mit der Arzneimittelanwendung durch Monitoring und Schulung der Pflegekräfte [Positives Ethikvotum durch die Ethikkommission an der Medizinischen Fakultät der Universität Leipzig am 09.03.2012, Nr. 074-12-05032012] und strukturiertes Feedback an die Ärzte bezüglich der Inhalationsqualität) auf ausgewählten Studienstationen umgesetzt und evaluiert werden (Interventionsgruppe). Die Nachhaltigkeit der Interventionsstrategien wird überprüft. Zielsetzung ist die flächendeckende Sicherung und, wo erforderlich, die Optimierung der Arzneimitteltherapiesicherheit für Kinder und Jugendliche in der Routineversorgung durch die eingesetzten Instrumente gemessen an der Häufigkeit von identifizierten Arzneimittel-bezogenen Problemen. Es werden keinerlei andere Arzneimittel angewendet als die vom Arzt in der Routineversorgung verordneten. Die Therapieentscheidung verbleibt uneingeschränkt beim behandelnden Arzt.

Quelle

Sponsoren: Registrieren Sie sich auf Viomedo, um Ihre Studien zu veröffentlichen.

Annotation headline

Annotation Synonyms

Annotation text

Weiterlesen Quelle: