Beschreibung der Studie

Hautransplantationen gehören zu den Standardeingriffen in der Dermatologie. Normalerweise werden an deutschen Kliniken zur Entnahme der Spalthaut die Oberschenkelsteckseite bevorzugt. Wir vergleichen in unserer Studie diese Standard Entnahmestelle mit einer Entnahme vom Hinterkopf. Wir verwenden diese Technik bereits in unserer Klinik seit längerem und gehen aus, dass die Hinterkopf Entnahme dem Oberschenkel hinsichtlich Abheilung und Einheilung überlegen ist. Weiterhin werden u.a. Komplikationen, Schmerzhaftigkeit sowie kosmetisches Ergebnis dokumentiert.

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Studiendetails

Studienziel Reeptihelisierungsrate in % an der Entnahmestelle am 7. postoperativen Tag
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Zahl teilnehmender Patienten 100
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Kontrolle Wirksame Behandlung
Finanzierungsquelle Klinikum DarmstadtHautklinik

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Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Gewebedefekte nach mikrographisch kontrollierter Tumorchirurgie an Capillitium und Gesicht (Gruppe I) sowie Extremitäten und Stamm (Gruppe II)
  • Alter > 18 Jahre
  • Einwilligungsfähigkeit der Patienten

Ausschlusskriterien

  • Schwangerschaft
  • Alopezien im Bereich der Entnahmestelle
  • Vorbestehende Entzündungen/ Infektionen im Bereich der möglichen Entnahmestellen
  • Hautatrophie im Bereich der möglichen Entnahmestellen
  • Vernarbungen im Bereich der möglichen Entnahmestellen
  • Erkrankungen des Immunsystems
  • Immunsuppressive Eigenmedikation

Adressen und Kontakt

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Häufig gestellte Fragen

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Freie Hauttransplantationen zur Defektdeckung gehören zu den Standardeingriffen in der Dermatochirurgie. Bisher ist an deutschen Kliniken der Standard die Entnahme des Spalthauttransplantates von der Oberschenkelstreckseite. Zur operativen Deckung von Gewebedefekten nach Entfernung von Hauttumoren mittels von occipital entnommenen Spalthauttransplantaten liegen bereits Beobachtungsstudien vor, die ein gutes operatives Ergebnis hinsichtlich der Einheilrate, der Komplikationsrate und der Patientenzufriedenheit belegen. Wir vergleichen anhand einer prospektiv randomisierten und kontrollierten klinische Studie, die unterschiedliche Donorstellen bei Tumorpatienten nach mikrographisch kontrollierter Tumorchirurgie miteinander. Als Zielgrößen verwenden wir u.a. die Einheilungsrate sowie Repithelisierungsrate, kosmetisches Ergebnis, Komplikationen, Schmerzhaftigkeit und Patientenzufriedenheit. Nach unseren bisherige klinischen Erfahrungen ist wahrscheinlich von einer schnelleren Abheilung (Reepithelisierung) der occipitalen Entnahmestelle auszugehen.

Quelle

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