Beschreibung der Studie

Patienten werden vor Implantation die Implantatlänge zugelost. Implantate können entweder kurz (6 mm) oder lang (10 mm)sein. Die Studie wird über 10 Jahre nachkontrolliert

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Studiendetails

Studienziel Implantatverlust nach jährlicher klinischer Untersuchung über einen Nachuntersuchungszeitraum von 10 Jahren
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Zahl teilnehmender Patienten 120
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Kontrolle Wirksame Behandlung
Finanzierungsquelle Klinik für Preventivzahnmedizin, Parodontologie und Kariologie

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Männer und Frauen im Alter von 18 jahren und älter
  • fehlender Prämolar oder Molar im Ober- oder Unterkiefer
  • Antagonistische Bezahnung
  • Adäquate Knochenqualität and -quantität an der Insertionsstelle, die die Insertion eines Straumann SLActive implant von 6 und 10 mm Länge ermöglicht:
  • Restknochenhöhe von 10 mm im unterkiefer (Foramen mentale, N. alveolaris inferior) und 6 mm im Oberkiefer (Sinus maxillaris) sind erforderlich
  • Patienten werden nur eingeschlossen, wenn keine GBR notwendig ist (langsam resorbierende Knochenpartikel können mit radiologischer Knochenmessung interferieren). Bestehen m Oberkiefer weniger als 10 mm Restknochen, wird mit der modifizierten Summerstechnik augmentiert, falls ein 10 mm Implatat gesetzt werden soll (Schmidlin et al. 2007, in press). Implantationsstellen werden zufällig in die Test- (6mm) oder Kontrollgruppe (10 mm) eingeteilt. .
  • Ausreichend starkes Band keratinisierter Gingiva (ca 2mm), um chirurgische Manipulation und Nahtlegung zu erlauben.
  • Unterzeichnete Einverständniserklärung vor Studientherapie
  • Studienteilnehmer müssen über eine gute Allgemeingesundheit verfügen und dürfen keine Kontraindikationen für den Einsatz oraler Chirurgieeral mitbringen (umfangreiche medizinische Anamnese).

Ausschlusskriterien

  • Prächirurgische Ausschlusskriterien:
  • Systemische Erkrankungen, die mit der dentalen Behandlung interferieren (zB nicht eingestellter Diabetes)
  • jegliche Kontraindikation für chirurgische Eingriffe
  • unbehandelte Parodontitis oder Ginigivitis
  • Sondierungstiefen von 4 und mehr Millimetern an der Lücke benachbarten Zähnen
  • Erkrankungen der oralen Mucuso (zB erosiver Lichen)
  • erfolgte lokale strahlentherapeutische Behandlung
  • Knochenaugmentationen mit radioopakem Material
  • starker Bruxismus oder Knirschen
  • Starke Raucher (mehr als 20 Zigaretten/Tag)
  • alle Umstände, die gemäss Unrtersucher die Durchführung der Studie beeinträchtigen (Compliance)
  • Patienten mit ungenügender Mundhygiene oder mangelnder Motivation zur häuslichen Pflege
  • Ausschlusskriterien zum Implantationszeitpunkt sind:
  • Fehlende Primärstabilität des Implantates
  • Nicht regelrechte implantatposition
  • Knochenaugmentationen mit langsam resorbierenden röntgenopaken Knochenersatzmaterialien
  • In Situationen, in denen die Ausschlusskriterien während der Chirurgie verletzt werden, werden die Patientendaten in der geplanten Ausgangspopulation analysiert.
  • Diese daten werden hinsichtlich der Sicherheitparameter analysiert, finden aber keinen Eingang in die per-protocol Population.
  • Die eingeschlossenen Patienten bekommen periapikale Einzelzahn-Röntgenfilme, OPTs oder - in Sonderfällen - CTs

Adressen und Kontakt

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Häufig gestellte Fragen

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Background In den letzten Jahren konnte gezeigt werden, dass Implantate klinisch gute voraussagbare Resultate erzielen. Der Langzeiterfolg wird aber von der Knochenqualität und –Quantität beeinflusst. Bei Patienten mit erhöhtem Knochenabbau ist die Implantation ohne zusätzlich augmentative Verfahren problematisch. Dis ist vor allem im posterioren Kiefer der Fall, wo zusätzlich anatomische Faktoren wie zum Beispiel die Kieferhöhle im Oberkiefer oder der Nervus mandibularis sowie eine hohe Linea mylohyoidea im Unterkiefer, die Implantation zusätzlich erschweren und eine möglichen schwerwiegenden Komplikationsfaktor darstellen. Gerade in diesem Bereich würden kurze Implantate eine nützliche Alternative darstellen. Leider wird bei kurzen Implantaten immer wieder ein grösseres Risiko bezüglich Misserfolgen (Überbelastung, Periimplantitis) antizipiert. Studien bei Implantate mit glatten Oberflächen haben tatsächlich gezeigt, dass längere Implantate bessere Erfolgsraten aufwiesen. Dieser Einfluss verschwindet aber, wenn Implantate verwendet werden, welche eine raue Oberfläche aufweisen. Trotzdem herrscht immer noch grosse Verwirrung in Bezug auf diese Problematik und die Evidenz in der Literatur ist äusserst gering. Deshalb müssen Studien durchgeführt werden, welche diese Thematik auf einem hohen Evidenzniveau (randomisierte kontrollierte Studien, RCT) aufnehmen und untersuchen. SLActive® Implantate wurden vor kurzem entwickelt und auf dem Markt eingeführt, welche die Osseointegration zusätzlich verbessern und die Einheilung unter kritischen Voraussetzung optimieren. Tierstudien konnten zeigen, dass diese Oberflächen im Vergleich zu herkömmlichen rauen Oberflächen deutlich bessere Resultate zeigten. Es liegen bis dato keine Studien vor, welche die Eignung von kurzen Implantaten mit optimierten Oberflächen-Design zur Einzelzahnversorgung im posterioren Kiefer vor (RCT). Ziel Ziel der vorliegenden Studie ist es zu überprüfen, ob kurze Implantate (6mm) im Vergleich zu langen Implantaten (10 mm) ebenso geeignet sind, um Einzelzahnrestaurationen im kau- belasteten Seitenzahngebiet zu tragen.

Quelle

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