Beschreibung der Studie

Wundinfektionen treten trotz Prophylaxe mit Antibiotika in der Chirurgie des Dickdarmes regelmässig auf. Es gibt Hinweise, daß das Einbringen von Antibiotikum-haltigen Schwämmchen in die Wunde diese Rate senken kann. Eine gesicherte Datengrundlage besteht allerdings bisher nicht. Daher wird diese Studie durchgeführt. Es werden zufallsverteilt entweder keine, nur Kollagen-haltige oder Gentamycin und Kollagen-haltige Schwämme verwendet.

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Studiendetails

Studienziel Wundinfektion (entsprechend CDC-Klassifikation) nach 28 Tagen, Visite durch Prüfarzt
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Zahl teilnehmender Patienten 297
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Kontrolle Wirksame Behandlung, Placebo
Finanzierungsquelle Klinik für Allgemein-, Viszeral- und ThoraxchirurgieMarienhospital Stuttgart

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Alle zu einer elektiven laparoskopischen kolorektalen Resektion zugewiesenen erwachsenen Patienten

Ausschlusskriterien

  • Bekannte allergische Reaktion gegen Gentamycin oder tierisches Kollagen, Ablehnung, zu erwartende Incompliance, intraoperative Konversion zur konventioneller Resektion

Adressen und Kontakt

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Häufig gestellte Fragen

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Trotz einer standardisierten Antibiotikum-Prophylaxe sind Wundinfektionen(SSI) ein charakteristisches Problem in der kolorektalen Chirurgie. Es konnte gezeigt werden, daß die lokale Anwendung von Gentamycin-Kollagenschwämmen (GCS) die Infektionsrate nach kontaminierten Verfahren verringert. Bisher ist die Wirkung nicht für laparoskopische kolorektale Resektionen nachgewiesen. Diese randomisierte, doppelblinde, Placebo-kontrollierte Studie soll die Wirksamkeit von GCS untersuchen, Wundinfektionen nach laparoskopischen kolorektalen Resektionen zu reduzieren. Intervention war die Anwendung eines GCS, eines Kollagen-Schwammes oder keines Schwammes in das Subkutangewebe der Bergelaparotomie. Primärer Endpunkt war die postoperative Wundinfektion nach Definition der CDC.

Quelle

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