Beschreibung der Studie

Das metabolische Syndrom (MBS) wird von den Lebensstilfaktoren Überernährung und Bewegungsmangel geprägt und geht mit einem erhöhten kardiovaskulären Risiko einher. Mit der Zunahme an Übergewicht und Adipositas in der Bevölkerung steigt sowohl die Bedeutung des MBS als auch der Bedarf an adäquaten Therapieformen. Obwohl Ernährungsmaßnahmen und eine dauerhafte Gewichtsreduktion als Eckpfeiler der Therapie unstrittig sind, wird die Frage nach der optimalen Makronährstoffzusammensetzung der Kost ebenso wie mögliche protektive Wirkungen qualitativer Ernährungsfaktoren, so zum Beispiel der n-3 Polyensäure alpha-Linolensäure (ALA), diskutiert. Mit einer kontrollierten Ernährungsstudie wurden daher bei 81 Patienten mit MBS die Effekte einer neu konzipierten Ernährungsweise auf Körpergewicht und Risikoprofil untersucht, wobei ein besonderer Fokus auf der Frage nach möglichen ALA-Wirkungen lag. Für sechs Monate wurde eine Ernährungsintervention mit einem hypoenergetischen, fettmoderaten und kohlenhydratreduzierten Ernährungsmuster durchgeführt, welches sich durch eine niedrige Energiedichte sowie einen geringen SAFA-Gehalt bei hoher Monoensäureaufnahme auszeichnete. Die ALA-Zufuhr betrug 3,5 g/Tag. Als Kontrolle diente eine ALA-arme (0,9 g/Tag ALA), hypoenergetische Kost mit gleichem Ernährungsmuster.

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Studiendetails

Studienziel Körpergewicht zu Studienbeginn und nach 3 bzw. 6-monatiger Intervention
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Zahl teilnehmender Patienten 81
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Kontrolle Wirksame Behandlung
Finanzierungsquelle Union zur Förderung von Öl- und Proteinpflanzen (UFOP)

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Eingeschlossen wurden Personen mit folgenden Kenngrößen des Metabolischen Syndroms:
  • viszerale Adipositas (Tailllenumfang ≥94 cm für Männer und ≥80 cm für Frauen) plus 2 der folgenden Kenngrößen: (i) Nüchtern Serum-Triglyceride ≥1.7 mmol/L, (ii) reduziertes Serum HDL Cholesterol (<1.03 mmol/L bei Männern; <1.29 mmol/L bei Frauen), (iii) erhöhter Blutdruck (Systole ≥130 mmHg; Diastole ≥85 mmHg), (iv) Nüchhtern Plasma Glucose ≥6.5 mmol/L

Ausschlusskriterien

  • Rauchen, Insulin-behandelter Typ 2 Diabetes mellitus, Lebererkrankungen, Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts, entzündliche Erkrankungen,
  • kardiovaskuläre Ereignisse, Anti-Adipositas Medikamente, Anti-inflammatorische Medikamente, Krebserkrankung, Schwangerschaft, Stillzeit, Alkoholabusus

Adressen und Kontakt

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Häufig gestellte Fragen

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Das metabolische Syndrom (MBS) wird von den Lebensstilfaktoren Überernährung und Bewegungsmangel geprägt und geht mit einem erhöhten kardiovaskulären Risiko einher. Mit der Zunahme an Übergewicht und Adipositas in der Bevölkerung steigt sowohl die Bedeutung des MBS als auch der Bedarf an adäquaten Therapieformen. Obwohl Ernährungsmaßnahmen und eine dauerhafte Gewichtsreduktion als Eckpfeiler der Therapie unstrittig sind, wird die Frage nach der optimalen Makronährstoffzusammensetzung der Kost ebenso wie mögliche protektive Wirkungen qualitativer Ernährungsfaktoren, so zum Beispiel der n-3 Polyensäure alpha-Linolensäure (ALA), diskutiert. Mit einer kontrollierten Ernährungsstudie wurden daher bei 81 Patienten mit MBS die Effekte einer neu konzipierten Ernährungsweise auf Körpergewicht und Risikoprofil untersucht, wobei ein besonderer Fokus auf der Frage nach möglichen ALA-Wirkungen lag. Für sechs Monate wurde eine Ernährungsintervention mit einem hypoenergetischen, fettmoderaten und kohlenhydratreduzierten Ernährungsmuster durchgeführt, welches sich durch eine nied- rige Energiedichte sowie einen geringen SAFA-Gehalt bei hoher Monoensäureaufnahme auszeichnete.

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