Beschreibung der Studie

Das Projekts dient der wissenschaftlichen Überprüfung eines Programms zur Stressprävention für Schülerinnen und Schüler der gymnasialen Oberstufe. In vier Heidelberger Gymnasien werden alle Schüler, die sich im ersten Jahr der Oberstufe befinden, mittels Fragebögen u.a. zu ihrer Stressbelastung befragt. Anschließend nimmt die Hälfte der Schüler an dem Präventionsprogramm teil, während die zweite Hälfte der Schüler den regulären Unterricht besucht. Nach Abschluss der Untersuchung erhält auch letztere Gruppe die Möglichkeit an dem Präventionsprogramm teilzunehmen. Das Programm soll drei Sitzungen à 90 Minuten umfassen, während derer sich die Schüler mit den Themen Stress und Stressbewältigung, Klassenklima bzw. Umgang mit Gleichaltrigen sowie Prüfungssituationen und Zukunftssorgen auseinandersetzen. Drei Monate nach der ersten Erhebung werden alle Schüler erneut befragt. Primäres Ziel der Studie ist es zu prüfen, ob durch die Teilnahme am Stresspräventionsprogramm das subjektive Stresserleben verringert werden konnte.

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Studiendetails

Studienziel Als primäres abhängiges Maß wird das subjektive Stresserleben hinzugezogen. Dieses wird mit Hilfe eines Fragebogens zum Zeitpunkt der Eingangsuntersuchung sowie der Nachbefragung im Abstand von drei Monaten erfasst. Verwendetes Instrument (u.a.): PQ – Problem Questionnaire, deutsche Version
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Zahl teilnehmender Patienten 300
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Finanzierungsquelle Ministerium für Wissenschaft,Forschung und Kunst, Baden-Württemberg

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Schüler, die das erste Jahr der gymnasialen Oberstufe einer der teilnehmenden Schulen besuchen und nach erfolgter Aufklärung schriftlich zur Teilnahme einwilligen ("opt-in" Verfahren)

Ausschlusskriterien

  • Schüler, deren Eltern die Teilnahme des Kindes nach erfolgter Aufklärung ablehnen ("opt-out" Verfahren)

Adressen und Kontakt

An dieser Studie können Sie leider nicht mehr teilnehmen. Hier finden Sie aktuelle Psychische Belastung-Studien.

Häufig gestellte Fragen

In unserem übersichtlichen Ratgeber finden Sie alle Antworten zu Fragen über klinische Studien.

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Im Rahmen des Projekts wird eine randomisiert-kontrollierte Interventionsstudie durchgeführt werden, um die Wirksamkeit eines Programms zur Stressprävention bei Schülerinnen und Schülern der gymnasialen Oberstufe wissenschaftlich zu evaluieren. Als zentrale Problembereiche dieser Zielgruppe wurden zunächst in einer Literaturrecherche das Klassenklima bzw. der Umgang mit Gleichaltrigen, Prüfungssituationen und Zukunftssorgen identifiziert. Das Programm behandelt die Problembereiche in drei Sitzungen à 90 Minuten. Unter Verwendung psychoedukativer und erlebnispädagogischer Elemente sollen die Jugendlichen funktionale Bewältigungsstrategien erlernen und befähigt werden, ihre subjektive Stressbelastung zu reduzieren. An vier Heidelberger Gymnasien sollen 300 Jugendliche im ersten Jahr der gymnasialen Oberstufe rekrutiert werden. Zu zwei Messzeitpunkten wird mittels Fragebögen u.a. die subjektive Stressbelastung erhoben. Nach der Eingangsuntersuchung soll eine kursweise Randomisierung auf die Interventions- und die Warte-Kontrollgruppe, mit zeitverzögerter Trainingsteilnahme, erfolgen. Drei Monate nach der ersten Erhebung findet die Nachbefragung statt. Der Gruppenvergleich wird Auskunft darüber geben, ob das subjektive Stresserleben durch die Teilnahme am Stresspräventionsprogramm verringert werden konnte. Ferner sollen der Einfluss des Programms auf Bewältigungskompetenzen, auf das Wissen der Teilnehmer zu Stress und Stressbewältigung, auf stressbedingte körperliche und psychische Symptome und auf die gesundheitsbezogene Lebensqualität sowie die Teilnehmerzufriedenheit und die Kosteneffizienz evaluiert werden.

Quelle

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