Beschreibung der Studie

In den letzten Jahren ist ein vermehrtes Interesse nach veränderter kortikaler Repräsentation (primäre somatosensorische Kortex S1) bei Patienten mit chronisch lumbalen Rückenschmerzen (CLBP) festzustellen. Hightech diagnostische Methoden (fMRI) von CLBP Patienten zeigen grosse Verschiebungen der kortikalen Repräsentation des lumbalen Rückens. Zusätzlich zeigen sie lokal eine verminderte taktile Wahrnehmung. Ziel dieser Studie ist es festzustellen ob sich, bei Patienten mit CLBP, die Behinderung durch den Rückenschmerz und die Zweipunktdiskrimination (ZPD) vor und nach einer Radloff-Behandlung verändert. Wir benutzen drei verschiedene Schmerzfragebögen und zwei Leistungstests (Finger-Boden-Abstand und ZPD-Test).

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Studiendetails

Studienziel Patienten spezifische funktionelle Skala (PSFS-D), VAS (0-100). Messpunkten: A1-Phase: zweimal/Woche während vier Wochen; B-Phase: vor jeder Behandlung; A2-Phase: einmal/Woche während vier Wochen.
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Zahl teilnehmender Patienten 4
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Finanzierungsquelle Physiotherapie "Bel-Air"

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Physiotherapeutische Überweisung vom Arzt,
  • Chronische nicht-spezifische lumbale Rückenschmerzen,
  • ausreichende Kenntnisse der Deutschen Sprache,
  • Unterschriebene Einwilligungserklärung.

Ausschlusskriterien

  • Spezifische Rückenschmerzen, ernsthafte neurologische oder systemische Krankheit, vorabgegangene Rückenoperation,
  • Fear Avoidance Believe Questionnaire-Score (FABQ-D) >28, Roland-Morris Disability Questionnaire-Score <5, Osteoporose, Risiko-Schwangerschaft, Einnahme von Neuroleptica, Anti-Depressiva, Sedativa oder Anti-Epileptica, gleichzeitig durchgeführte Therapien (ausgenommen orale nicht-Steroide Schmerzmedikation).

Adressen und Kontakt

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Häufig gestellte Fragen

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Die Ein-Jahres-Prävalenz von Rückenschmerzen unter der Schweizer Bevölkerung beträgt 80% (4.1 Mio). Die globale Punktprävalenz beträgt 12-33%, Tendenz steigend. Chronische LBP Patienten weisen Veränderungen in der primären sensorischen Kortex (S1) auf. Veränderungen in der S1-Repräsention korrelieren positiv mit der Zweipunktdiskrimination. Die Hypothese ist, dass chronische nicht-spezifische lumbale Rückenpatienten während und nach der Behandlungsphase eine Schmerzreduktion wahrnehmen. Zusätzlich wird die Hypothese formuliert, dass die Zweipunktdiskrimination sich während und nach der Behandlungsphase verbessert.

Quelle

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