Beschreibung der Studie

Solitär fibröse Tumoren sind relativ selten. Am häufigsten treten sie intrathorakal auf und gehen dann von Zellen im Bereich des Rippenfells aus. In diesem Fall spricht man von solitär fibrösen Tumoren der Pleura (SFTP). Bis heute gibt es keine klaren Kriterien ob sich ein SFTP bösartig, d.h. invasives Wachstum, Wiederauftreten oder aber Streuung oder gutartig verhält. Sämtliche bisherige Daten basieren auf Analysen kleiner Fallgruppen. Es konnten bisher z.B. bestimmte Wachstumsmuster und Oberflächenmarker identifiziert werden, welche Hinweise auf ein mögliches bösartiges Verhalten geben können, diese treffen jedoch nicht immer zu. Ziel dieser Studie soll es also sein die Fälle der Klinik für Thoraxchirurgie des Universitätsklinikums Freiburg der letzten 10 Jahre zu analysieren und so weitere Daten zu SFTP zu generieren. Hierbei soll besonderer Fokus auf bestimmte Oberflächenmarker und deren Bedeutung für bösartiges Verhalten bzw. Überlebensdauer gelegt werden.

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Studiendetails

Studienziel Korrelation der immunhistochemischen Marker und morphologischen Eigenschaften mit Überlebensdauer, Rezidiverungs- und Metastasierugnsverhalten
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Zahl teilnehmender Patienten 25
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Epidemiologische Studie
Finanzierungsquelle Universitätsklinikum Freiburg - Klinik für Thoraxchirurgie

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Erwachsene Patienten mit diagnostiziertem solitären fibrösen Tumor der Pleura
  • Behandelt in der Klinik für Thoraxchirurgie zwischen 2005 und 2013

Ausschlusskriterien

  • keine

Adressen und Kontakt

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Häufig gestellte Fragen

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Solitär fibröse Tumoren der Pleura(SFTP) sind relativ seltene Tumoren, welche von submesothelialen Zellen mit fibroplastischer Differenzierung ausgehen. Solitär fibröse Tumoren sind häufig intrathorakal lokalisiert, es finden sich jedoch Tumoren mit ähnlichen histologischen Merkmalen an vielen anderen Stellen im menschlichen Körper. Unser derzeitiger Kenntnisstand basiert auf retrospektiven Analysen von kleinen Kohorten, aktuell sind ca. 800 Fälle in der Literatur beschrieben. Das biologische Verhalten ist meist gutartig und die Prognose exzellent; ca. 15-20% der Tumoren zeigen jedoch maligne Eigenschaften mit invasivem Wachstum, Rezidiven und Metastasierung. Es gab verschiedene Ansätze zur Identifizierung maligner Tumoren. Zum einen wurden histologische Kriterien wie hohe Zelldichte, Nekrose und Pleomorphismen angewandt. Ein weiterer Ansatz waren morphologische Kriterien, wie z.B. die Unterscheidung in sessil, gestielt oder invertiert wachsende Tumoren. Eine eindeutige Identifizierung und Risikostratifizierung ist jedoch nach wie vor nicht möglich. In der vorliegenden Studie analysieren wir die in der hiesigen Klinik für Thoraxchirurgie behandelten Patienten mit SFTP mit einem Fokus auf Proliferations- und immunhistochemischen Markern, morphologischen Eigenschaften und korrelieren diese mit Kriterien für malignes biologisches Verhalten und der Prognose.

Quelle

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