Beschreibung der Studie

Durch kontrollierte Einnahme des Cannabiswirkstoffs Delta-9-Tetrahydrocannabinol (THC) in einer Dosierung, die unterhalb der Schwelle zur Erzeugung psychotroper Effekte liegt (30 Tage, 3 x 2,5 mg täglich) von gesunden Probanden, und anschließenden Haaranalysen soll überprüft werden, ob unter diesen Bedingungen eine messbare Einlagerung des Wirkstoffs in die Haarmatrix stattfindet. Es ist bis heute nicht ausreichend geklärt, in welchem Umfang THC über den Blutkreislauf in das Haar eingelagert wird und welcher Anteil durch äußere Kontamination ins Haar gelangt. Durch unsere bisherigen Arbeiten konnten wir bereits belegen, dass es sowohl durch auf dem Haar kondensierten Nebenstromrauch als auch durch das Hantieren mit dem Pflanzenmaterial zu einer ausgeprägten Kontamination kommen kann, die auch durch die üblichen, der Analytik vorgeschalteten Waschschritte nicht vollständig entfernt werden kann. Bisher fehlen Studien, in denen die Einlagerung von THC in das Haar unter Bedingungen, die eine externe Kontamination ausschließen, untersucht wurde.

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Studiendetails

Studienziel Messung der THC (Delta-9-Tetraydrocannabinol) und dessen Metabolit THC-COOH (Delta-9-Tetraydrocannabinolcarbonsäure) Konzentrationen in Haaren der Probanden mittels Flüssigchromatographie-Tandemmassenspektrometrie (Probennahme: Tag Null, wöchentlich während der Einnahme und in den folgenden 4 Wochen)
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Zahl teilnehmender Patienten 2
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Finanzierungsquelle Universitätsklinikum Freiburg / Rechtsmedizin Forensische Toxikologie

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Haarlänge von mindestens 3 cm

Ausschlusskriterien

  • Cannabiskonsument

Adressen und Kontakt

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Häufig gestellte Fragen

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Durch kontrollierte Einnahme des Cannabiswirkstoffs Delta-9-Tetraydrocannabinol (THC) in einer Dosierung, die unterhalb der Schwelle zur Erzeugung psychotroper Effekte liegt (30 Tage, 3 x 2,5 mg täglich), und anschließende Haaranalysen soll überprüft werden, ob unter diesen Bedingungen eine messbare Einlagerung des Wirkstoffs in die Haarmatrix stattfindet. Es ist bis heute nicht ausreichend geklärt, in welchem Umfang THC über den Blutkreislauf in das Haar eingelagert wird und welcher Anteil durch äußere Kontamination ins Haar gelangt. Durch unsere bisherigen Arbeiten konnten wir bereits belegen, dass es sowohl durch auf dem Haar kondensierten Nebenstromrauch als auch durch das Hantieren mit dem Pflanzenmaterial zu einer ausgeprägten Kontamination kommen kann, die auch durch die üblichen, der Analytik vorgeschalteten Waschschritte nicht vollständig entfernt werden kann. Bisher fehlen Studien, in denen die Einlagerung von THC in das Haar unter Bedingungen, die eine externe Kontamination ausschließen, untersucht wurde

Quelle

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