Beschreibung der Studie

Im Rahmen einer dorsalen Stabilisierung der Lendenwirbelsäule werden Schrauben über eine Knochenbrücke (Pedikel) passgenau in den Wirbelkörper sowie ein Kunststoffplatzhalter („Cage“) in das Bandscheibenfach eingebracht. Die minimal-invasive Technik der transforaminalen lumbalen interkorporellen Fusion (MIS TLIF) weist gegenüber der offenen Technik Vorteile wie kleinere Hautschnitte, ein geringeres Muskeltrauma, seltenere Wundheilungsstörungen, einen geringeren intraoperativen Blutverlust, eine seltenere Anwendung einer Wunddrainage, einen verringerten Bedarf an Opioiden, eine frühere Mobilisation sowie eine frühere Entlassung auf. Unbeabsichtigte Durotomien (Eröffnungen der Dura) sind unerwünschte intraoperative Komplikationen und werden in einer Häufigkeit bis zu 16,7% angegeben. Die bisherige Datenlage hinsichtlich Häufigkeit und Management unerwünschter Durotomien bei MIS TLIF ist sehr begrenzt und umfasst lediglich kleinere Patientenkollektive. Ziel des vorliegenden Forschungsvorhabens ist die Erfassung der Häufigkeit unerwünschter Durotomien bei MIS TLIF sowie deren Charakterisierung und Management.

Studie via E-Mail versenden

Studiendetails

Studienziel Unerwünschte intraoperative Durotomie.
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Zahl teilnehmender Patienten 400
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Beobachtungsstudie
Finanzierungsquelle Universitätsklinikum Freiburg

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • mit stattgehabter MIS TLIF (minimal-invasiver transforaminaler lumbaler interkorporeller Fusion) von 01/2006 - 03/2014.

Ausschlusskriterien

  • Alter des Patienten < 18 Jahre.

Adressen und Kontakt

An dieser Studie können Sie leider nicht mehr teilnehmen. Hier finden Sie aktuelle Studien.

Häufig gestellte Fragen

In unserem übersichtlichen Ratgeber finden Sie alle Antworten zu Fragen über klinische Studien.

Ratgeber öffnen

Im Rahmen einer dorsalen Stabilisierung der Lendenwirbelsäule werden Schrauben transpedikulär passgenau in den Wirbelkörper sowie ein Cage in das Bandscheibenfach eingebracht. Die minimal-invasive Technik der transforaminalen lumbalen interkorporellen Fusion (MIS TLIF) weist gegenüber der offenen Technik Vorteile wie kleinere Hautschnitte, ein geringeres Muskeltrauma, seltenere Wundheilungsstörungen, einen geringeren intraoperativen Blutverlust, eine seltenere Anwendung einer Wunddrainage, einen verringerten Bedarf an Opioiden, eine frühere Mobilisation sowie eine frühere Entlassung auf. Unbeabsichtigte Durotomien sind unerwünschte intraoperative Komplikationen und werden in einer Häufigkeit bis zu 16,7% angegeben. Die bisherige Datenlage hinsichtlich Häufigkeit und Management unerwünschter Durotomien bei MIS TLIF ist sehr begrenzt und umfasst lediglich kleinere Patientenkollektive. Ziel des vorliegenden Forschungsvorhabens ist die Erfassung der Häufigkeit unerwünschter Durotomien bei MIS TLIF sowie deren Charakterisierung und Management.

Quelle

Sponsoren: Registrieren Sie sich auf Viomedo, um Ihre Studien zu veröffentlichen.