Beschreibung der Studie

Die eitrige Entzündung von Wirbelkörpern und Bandscheiben im Bereich der Brust- und Lendenwirbelsäule (pyogene thorakolumbale Spondylodiszitis) wird herkömmlich mit äußerer Ruhigstellung im Korsett oder Gipsbett sowie antibiotischer Therapie über einige Wochen bis Monate behandelt. Falls eine operative Therapie angezeigt ist, so wird herkömmlich ein kombinierter Zugang von vorne sowie hinten (anterior und posterior) verwendet, um eine Säuberung des Eiters (Debridement) und eine Stabilisierung mittels körpereigenem (autologem) Knochen und/oder einem Titanimplantat (Titanmesh-Cage) durchzuführen. Unsere Klinik führt seit Jahren erfolgreich minimal-invasive Stabilisierungen ohne radikales anteriores Debridement bei thorakolumbalen Spondylodiszitiden durch. Erste Ergebnisse hierzu wurden bereits publiziert. Ziel des vorliegenden Forschungsvorhabens ist die rückblickende (retrospektive) Untersuchung vorliegender klinischer und radiologischer Ergebnisse der minimal-invasiven Stabilisierung von hinten (dorsale Schrauben-Stangen-Osteosynthese) bei thorakolumbaler Spondylodiszitis im Langzeitverlauf (Nachbeobachtungszeitraum nach Operation mind. 1 Jahr).

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Studiendetails

Studienziel Fusionsrate (Bestimmung im CT: Darstellung von mind. 1 durchgängigen Knochentrabekel, follow-up mind. 1 Jahr nach minimal-invasiver Stabilisierung bei thorakolumbaler Spondylodiszitis).
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Zahl teilnehmender Patienten 50
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Beobachtungsstudie
Finanzierungsquelle Universitätsklinikum Freiburg

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • mit stattgehabter minimal-invasiver Stabilisierung aufgrund thorakolumbaler Spondylodiszitis.

Ausschlusskriterien

  • Alter des Patienten < 18 Jahre.

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Die pyogene thorakolumbale Spondylodiszitis wird herkömmlich mit externer Immobilisierung mittels Korsett oder Gipsbett sowie antibiotischer Therapie über einige Wochen bis Monate behandelt. Falls eine operative Therapie indiziert ist, so wird herkömmlich ein kombinierter anteriorer und posteriorer Zugang verwendet, um ein Debridement und eine Stabilisierung mittels autologem Knochen und/oder einem Titanmesh-Cage durchzuführen. Unsere Klinik führt seit Jahren erfolgreich minimal-invasive Stabilisierungen ohne radikales anteriores Debridement bei thorakolumbalen Spondylodiszitiden durch. Erste Ergebnisse hierzu wurden bereits publiziert ("Minimally invasive dorsal percutaneous spondylodesis for the treatment of adult pyogenic spondylodiscitis", Acta Neurochir (Wien). 2009 Nov;151(11):1451-7). Ziel des vorliegenden Forschungsvorhabens ist die retrospektive Untersuchung vorliegender klinischer und radiologischer Ergebnisse der minimal-invasiven dorsalen Schrauben-Stangen-Osteosynthese bei thorakolumbaler Spondylodiszitis im Langzeitverlauf (Nachbeobachtungszeitraum nach Operation mind. 1 Jahr).

Quelle

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