Beschreibung der Studie

In der vorliegenden Studie sollen zwei verschiedene auf dem Markt erhältliche Membranen (resorbierbar vs. nicht-resorbierbar) bezüglich Knochenbildung verglichen werden. Der vom Körper gebildete, in das Knochenersatzmaterial eingewachsene Knochen soll klinisch und histologisch vermessen werden.

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Studiendetails

Studienziel Menge, Kontur und Morphologie des neu gebildeten bukkalen Gewebes 5 Jahren nach Einsetzen der finalen Rekonstruktion (Für Knochendimensionen wird verwendet: Hardware: DVT-Gerät KaVo 3D Exam, Biberach an der Riß, Deutschland, Software: SMOP / Swissmeda, Zürich, Schweiz Für Weichgewebedimensionen wird verwendet: Hardware: IScan D104i, Imetric 3D Sarl, Courgenay, Schweiz und Software: SMOP / Swissmeda, Zürich, Schweiz)
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Zahl teilnehmender Patienten 40
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Kontrolle Wirksame Behandlung
Finanzierungsquelle SSO Forschungsfonds

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Bedarf einer Implantatbehandlung (Schneidezahn-Prämolaren) im Ober- oder Unterkiefer
  • Dehiszenz von mind. 3 mm
  • Guter allgemeiner Gesundheitszustand

Ausschlusskriterien

  • Kontraindikationen für eine Implantat-Behandlung

Adressen und Kontakt

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Häufig gestellte Fragen

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Implantate sind heutzutage ein zuverlässiges Therapiemittel mit hohen Überlebensraten. Dazu gehören auch die gleichzeitig mit dem Setzen der Implantate einhergehenden Knochenaufbauten (Gesteuerte Knochenregeneration GBR). Verschiedene GBR-Techniken sind bekannt und zahlreiche Materialien auf dem Markt erhältlich. Zur Zeit gibt es eine geringe Evidenz, was die morphologischen Veränderungen von Knochenaufbauten um Implantate angeht. Auf der einen Seite gibt es zwar klinische und präklinische Daten, wie sich das Weichgewebe um Implantate über längere Zeit verhält (Jemt et al., 2006, Priest, 2003, Grunder, 2000, Cardaropoli et al., 2006, Chang et al., 1999), allerdings wurden die morphologischen Veränderungen auf Knochenniveau mangels geeigneter Messtechniken nie genau untersucht. In der Zwischenzeit sind neue Techniken verfügbar, die es erlauben, diese Fragestellungen exakt zu beantworten (Windisch et al. 2007, Thoma et al. 2009, Schneider et al. 2009). Eine neue, nicht-invasive Methode wurde beschrieben und erfolgreich in präklinischen und klinischen Studien angewandt (Schneider et al.; in preparation, Thoma et al., 2009, Fickl et al., 2009). Zusätzlich zu Digitaler Volumentomographie werden für die Messung der Volumenveränderung Abdrücke optisch gescannt, digitalisiert und mit Hilfe einer speziellen Software analysiert. Dies ermöglicht die Erfassung der intraoralen Situation zu verschiedenen Behandlungszeitpunkten. Im Rahmen der Studie werden die beiden häufigsten Therapievarianten zum gleichzeitigen Aufbau von Knochen um Implantate verglichen (Arm 1: Knochenersatzmaterial und resorbierbare Membran; Arm 2: Knochenersatzmaterial und nicht-resorbierbare Membran).

Quelle

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