Beschreibung der Studie

In dieser Studie werden Patienten mit unteren Rückenschmerzen untersucht und gezielt mit aktiven Übungen behandelt. Patienten welche schon länger als vier Wochen Beschwerden haben, zwischen 18- und 65 Jahre alt sind und in der Untersuchung Schwierigkeiten bei der genauen Bewegungsausführung von Rückenbewegungen zeigen, werden in zwei Gruppen mit unterschiedlichen therapeutischen Massnahmen zugeteilt. Eine führt konventionelle physiotherapeutische Übungen aus. Die andere Gruppe führt die selben Übungen mit Hilfe eines Computersystems aus, welches ein direktes Feedback bei der Übungsausführung gibt. Es soll herausgefunden werden, welche Therapieform zu einem besseren Engagement des Patienten während den Heimübungen und in der Therapie führt.

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Studiendetails

Studienziel Die Adhärenz zu Heimübungen wird gemessen. Der Patient füllt täglich eine Tabelle aus, in welcher er die Anzahl Minuten an durchgeführten Heimübungen angibt. Vom ersten bis zum letzten Behandlungstag wird ein Tagesschnitt der durchgeführten Heimübungsdauer berechnet.
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Zahl teilnehmender Patienten 20
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Kontrolle Wirksame Behandlung
Finanzierungsquelle Medbase

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • nicht spezifische lumbale Rückenschmerzen seit mindestens vier Wochen
  • gute Deutschkenntnisse
  • mindestens zwei positive movement control impairment tests
  • mindestens 8% Behinderung im Oswestry Disability Index
  • maximal vier Punkte im STarT back screening tool

Ausschlusskriterien

  • spezifische lumbale Rückenschmerzen
  • Operationen an der Lendenwirbelsäule in den letzten sechs Monaten
  • periphere oder zentrale neurologische Erkrankungen
  • mangelnde Deutschkenntnisse
  • Kontraindikationen für aktive Übungen
  • bekannte psychiatrische oder psychologische Probleme
  • Alkohol- oder Drogenmissbrauch

Adressen und Kontakt

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Häufig gestellte Fragen

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Für Patienten mit nicht spezifischen low back pain (NSLBP) und einem Bewegungskontrolldefizit (MCI) haben sich richtungsspezifische Übungen zur Verbesserung des Bewegungsbewusstsein und der Bewegungskontrolle der Becken- und Lendenwirbelsäule etabliert. Die Adhärenz zu Heimübungen trägt zum Erfolg der Therapie bei. Bisherige Studien zeigten, computeranimierte Augmented Feedbacksysteme (AF) konnten zu mehr Begeisterung während der Übungsausführung beitragen. Das Ziel der Arbeit ist, den Unterschied in der Heimübungsdauer (selbstberichtete Adhärenz) zwischen konventionellen Übungen und Übungen mit AF zu ermitteln. Es wird angenommen, dass die Patienten, welche mit AF trainieren eine unterschiedliche Heimübungsdauer aufweisen, als Patienten, welche konventionelle Übungen ausführen. 20 Patienten mit NSLBP seit mindestens vier Wochen und mit mindestens zwei positiven von sechs MCI-Tests sollen für die Studie rekrutiert werden. Die Probandenwerden zu zwei Gruppen randomisiert. Beide Gruppen erhalten neun Mal Physiotherapie und Heimübungen zur Verbesserung der Bewegungskontrolle für die beeinträchtigte Bewegungsrichtung. Die Physio-Gruppe (PG) führt konventionelle Übungen aus, während die Augmented Feedback-Gruppe (AF) die Übungen mit einem Augmented Feedbacksystem ausführt. Als Haupt- Outcome wird die selbstberichtete Adhärenz mit einer Heimübungstabelle beurteilt. Zur Analyse wird ein nicht-parametrisches statistisches Verfahren angewendet.

Quelle

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