Beschreibung der Studie

Viele Patienten leiden an einem langbestehenden Juckreiz (Pruritus). Die Stärke oder Qualität des Symptoms kann derzeit nicht objektiv gemessen werden. Für eine Verlaufsbeurteilung werden daher subjektive Skalen verwendet. Bislang ist unbekannt, welchen klinischen Nutzen diese Skalen haben. 250 Patienten sollen schriftlich und mündlich mit Hilfe verschiedener Skalen zu der Stärke Ihres Juckens befragt werden. Die Befragung erfolgt zu 3 verschiedenen Zeitpunkten (Tag 1, nach 5-14 Tagen und nach 4-6 Wochen). Anhand der Auswertung der Daten können wir ermitteln, wie hoch die Differenz zwischen 2 Werten auf einer Skala sein muss, um einen subjektiven, klinisch bedeutsamen Effekt (Besserung oder Verschlechterung) für den Patienten zu erzielen. Hierdurch lässt sich eine genauere Aussage zu dem Verlauf des Symptoms machen.

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Studiendetails

Studienziel Bestimmung der MCID (minimal clinical important difference) auf der VAS (visuelle analog skala) mittels Fragebogen zum Zeitpunkt 5-14 Tagen (Zeitpunkt 2) bzw. 4-6 Woche (Zeitpunkt 3) im Vergleich zu Tag 0 (Zeitpunkt 1)
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Zahl teilnehmender Patienten 250
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Beobachtungsstudie
Finanzierungsquelle Universitätsklinikum Münster

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • ambulante und stationäre Patienten mit chronischem Pruritus

Ausschlusskriterien

  • Patienten, die den Fragebogen nicht ausfüllen können (z.B. wegen aktiver psychosomatischer oder psychiatrischer Erkrankung)

Adressen und Kontakt

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Häufig gestellte Fragen

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Die Prurituserfassung erfolgt derzeit standardisiert mit Intensitätsskalen (visuelle Analogskala - VAS; numerische Ratingskala - NRS und verbale Ratingskala - VRS). Die Skalen messen reliabel und valide das Symptom. Unklar ist, welche Reduktion auf der Skala im Verlauf einen klinisch spürbaren Effekt misst. Bislang wurde keine Studie zur sog. minimalen klinisch relevanten Veränderung (minimal clinical important difference, MCID) auf den Skalen durchgeführt. Die Bestimmung ist für die Verlaufsbeurteilung im klinischen Alltag als auch statistische Berechnungen und Endpunktbestimmungen in klinischen Studien wichtig.

Quelle

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