Beschreibung der Studie

In der hier vorgestellten Studie sollen Unterschiede in der Gehirnaktivität von gesunden Probanden zweier Altersgruppen mit der pathologischen Informationsverarbeitung bei Parkinson-Patienten während der Durchführung einer bimanuellen Tapping-Aufgabe untersucht werden. Mit dieser Studie möchten wir zuerst überprüfen, ob und wenn ja wie der normale Alterungsprozess die Prozessierung im Gehirn verändert und schlussendlich Erkenntnisse darüber gewinnen, inwiefern die Parkinsonsche Erkrankung die Verarbeitung im Vergleich zu Gesunden verändert. Ein weiterer Kernpunkt der Studie ist die detaillierte Untersuchung der Informationsverarbeitung bei Patienten mit Parkinson, ohne im Vergleich zu mit Medikation durch eine Dopamin-Ersatztherapie.

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Studiendetails

Studienziel Pathologische Kopplung motorischer Areale in Abhängigkeit der Komplexität eines Tapping Task bei Parkinson Patienten.
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Zahl teilnehmender Patienten 72
Stationärer Aufenthalt Keiner
Finanzierungsquelle Deutsche Forschungsgemeinschaft

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Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Normalprobanden:
  • Probanden männlichen und weiblichen Geschlechts, die zwischen 20 und 40 Jahren alt sind und deren Muttersprache Deutsch ist.
  • Probanden männlichen und weiblichen Geschlechts, die zwischen 50 und 70 Jahren alt sind und deren Muttersprache Deutsch ist.
  • Vorliegen einer Einwilligungsfähigkeit, so dass eine schriftliche Einverständniserklärung erfolgen kann.
  • Parkinson-Patienten:
  • Patienten männlichen und weiblichen Geschlechts mit klinischer Diagnose eines idiopathischen Parkinson-Syndroms
  • Patienten im Alter zwischen 40 und 80 Jahren mit Deutsch als Muttersprache
  • Vorliegen einer Einwilligungsfähigkeit so dass eine schriftliche Einverständniserklärung erfolgen kann

Ausschlusskriterien

  • Normalprobanden:
  • Probanden mit IPS oder anderen neurologischen Erkrankungen
  • Probanden mit Kontraindikation für eine MRT-Untersuchung mit Metall-Teilen im Körper, wie z.B. Herzschrittmacher, Stent in Gefäßen oder Tätowierungen
  • Probanden die regelmäßig Medikamente einnehmen, welche Einfluss auf das zentrale Nervensystem haben und nicht die Möglichkeit besteht, diese am Abend vor der Messung abzusetzen
  • Schwangere oder stillende Mütter
  • Parkinson-Patienten:
  • Nicht-Geschäftsfähige, Minderjährige, sowie Personen die auf gerichtliche oder behördliche Anordnung in einer Anstalt untergebracht sind
  • Patienten, die neben IPS an einer anderen neurologischen Erkrankung (bspw. Epilepsie, Alzheimer-Krankheit, Dystonie, etc)
  • Patienten mit Platzangst
  • Patienten mit Kontraindikation für eine MRT-Untersuchung mit Metall-Teilen im Körper, wie z.B. Herzschrittmacher, Stent in Gefäßen oder Tätowierungen
  • Unregelmäßigkeiten im MRT wie bspw. Ischämie, cerebelläre Atrophie, etc.
  • Zurückliegende Operationen am Kopf, insbesondere die Implantation von Elektroden zur Tiefen Hirnstimulation
  • Ausgeprägter Kopftremor, der ruhiges Liegen im MRT unmöglich macht sowie im EEG zu starken Artefakten führen würde
  • Das Vorliegen von psychiatrischen Erkrankungen
  • Hör- oder Sehstörungen, die die Testung behindern könnten

Adressen und Kontakt

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Häufig gestellte Fragen

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Studienziel ist die Charakterisierung funktioneller und effektiver Konnektivität motorischer Hirnareale (primär motorischer Kortex (M1), supplementär-motorische Areale (SMA), prämotorischer Kortex (premotor cortex, PMC)) sowie des präfrontalen Kortex (prefrontal cortex, PFC) und des Cerebellums bei der Durchführung einer komplexen, bimanuellen Tapping-Aufgabe. Dabei soll ein Vergleich der Ergebnisse für junge und alte gesunde Probanden sowie Patienten, die am IPS leiden durchgeführt werden. Ein weiterer Kernpunkt der Studie ist die detaillierte Untersuchung des Effekts einer Dopamin-Ersatztherapie mit L-Dopa auf die gefundenen funktionellen und effektiven Konnektivitäten im Gehirn von Parkinson-Patienten.

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