Beschreibung der Studie

Die Bluthochdruckerkrankung ist mit vielen verschiedenen Krankheiten vergesellschaftet welche auch Ursache der Erkrankung sein können. Es wurde festgestellt, dass auch die schlafbezogenen Atmungsstörung dazugehören. Allerdings wird eine Untersuchung auf diese nach den deutschsprachigen Leitlinien nur bei Patienten empfohlen, bei denen es Auffälligkeiten wie Schnarchen, Tagesmüdigkeit oder Atemaussetzer gibt. Die wichtigste schlafbezogene Atmungsstörung ist das obstruktive Schlafapnoe-Syndrom (OSAS). Dabei kommt es im Schlaf zu einer Verlegung der Atemwege, was zu einer Weck-Reaktion und Ausschüttung von Stresshormonen führt. Dies kann Ursache einer Bluthochdruckerkrankung sein. In dieser Studie wollen wir überprüfen, ob es sinnvoll ist, auch Bluthochdruckpatienten zu untersuchen, die keine entsprechenden Symptome haben. Hierzu wird der Schlaf dieser Patienten mithilfe eines speziellen Gerätes zuhause überwacht. Dies nennt man Schlafapnoe-Screening. Mithilfe dieses Screenings kann man Patienten mit eine schlafbezogen Atmungsstörung identifizieren und so die mögliche Ursache des Bluthochdrucks therapieren.

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Studiendetails

Studienziel Vorhandensein eines Schlafapnoe-Syndroms in der ambulanten Messung mit dem SOMNOcheck effort“ der Firma Weinmann.
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Zahl teilnehmender Patienten 50
Stationärer Aufenthalt Keiner
Finanzierungsquelle Institut für Hausarztmedizin Bonn

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Patienten mit erhöhten RR-Werten (> 140/90) an zwei verschiedenen Tagen in der Hausarztpraxis und fehlender Blutdrucktherapie

Ausschlusskriterien

  • maligne Erkrankung, Schwangerschaft, antihypertensive Vorbehandlung

Adressen und Kontakt

An dieser Studie können Sie leider nicht mehr teilnehmen. Hier finden Sieaktuelle Bluthochdruck-Studien.

Häufig gestellte Fragen

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In den westlichen Industrieländern leiden 20–30% der Bevölkerung unter Störungen des Schlafs bzw. schlafbezogenen Erkrankungen. Am häufigsten sind die schlafbezogenen Atemstörungen, insbesondere das obstruktive Schlafapnoe-Syndrom (OSAS), bei dem wiederholt der Atemfluss infolge partieller oder kompletter Verlegung der pharyngealen Atemwege unterbrochen wird. Die obstruktive Schlafapnoe (OSA) tritt bei Hypertonikern deutlich häufiger auf als in der Allgemeinbevölkerung. Epidemiologische Untersuchungen aus den USA zeigen, dass etwa 50% der Patienten mit Hypertonie an einer OSA leiden. Trotzdem ist die generelle Untersuchung auf das OSAS bei der Erstdiagnose „arterielle Hypertonie in den deutschsprachigen Leitlinien nicht vorgesehen. Nur bei einem klinischen Verdacht auf eine sekundäre Hypertonie und einer entsprechender Anamnese ist ein Screening vorgesehen. In der Studie soll überprüft werden, ob die bisherigen deutschsprachigen Leitlinien zur Abklärung des OSAS ausreichend sind. Möglicherweise kommt es bei einem fehlenden generellen Screening zu einer verzögerten Diagnostik. Erwartet wird, dass auch bei einer unauffälligen Anamnese die Prävalenz der OSA bei Patienten mit Erstdiagnose Hypertonie signifikant höher ist, als im Bevölkerungsdurchschnitt.

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