Beschreibung der Studie

Die Intensive Language-Action Therapy (ILAT) ist eine der wenigen Sprachtherapien, deren Wirksamkeit durch eine Reihe klinischer Studien belegt ist. Ein besonderes Merkmal der ILAT ist die sprachliche Einbettung von Zielwörtern in alltägliche Handlungen. Mit dem vorliegenden Forschungsprojekt wollten wir herausfinden, inwiefern dieses Merkmal tatsächlich zur klinischen Wirksamkeit beiträgt. Hierzu erhielten Patienten mit Sprach- und Sprechstörungen zwei Therapien: (i) Standard-ILAT mit klarem Handlungsbezug; (ii) eine ebenso intensive Benenntherapie, in der die Patienten Zielwörter benennen sollten, ohne diese in alltägliche Handlungen einzubetten. Wir erwarteten stärkere sprachliche Verbesserungen mit (i) ILAT als mit (ii) intensiver Benenntherapie.

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Studiendetails

Studienziel Sprachtest: Aachener Aphasie Test (AAT), erhoben jeweils vor und nach einem Therapieabschnitt
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Zahl teilnehmender Patienten 18
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Kontrolle Wirksame Behandlung
Finanzierungsquelle Deutsche Forschungsgemeinschaft

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Einwilligungsfähigkeit;
  • Vorliegen einer Aphasie;
  • Schlaganfall liegt mindestens ein Jahr vor Beginn des Eintritts in die Studie;
  • Deutsch als Muttersprache;
  • Normalsichtigkeit und intaktes Gehör

Ausschlusskriterien

  • schwere visuelle oder auditorische Wahrnehmungsstörung;
  • schwere Apraxie oder Agnosie;
  • mehrfache Schlaganfälle;
  • weitere neurologische Erkrankungen;
  • Major Depression oder Psychosen

Adressen und Kontakt

An dieser Studie können Sie leider nicht mehr teilnehmen. Hier finden Sieaktuelle Sprachstörung-Studien.

Häufig gestellte Fragen

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In der vorliegenden randomisiert-kontrollierten Studie untersuchten wir, inwiefern die Einbettung sprachlicher Äußerungen in alltägliche Kommunikations- und Handlungsmuster zur Wirksamkeit intensiver Aphasietherapie beiträgt. In einem Crossover-Messwiederholungsdesign erhielten Patienten mit chronischen Aphasien zwei Therapien: (i) Intensive Language-Action Therapy (ILAT) mit klarem Bezug zu alltäglichen Kommunikations- und Handlungsmustern; (ii) eine ebenso intensive, aber äußerungszentrierte Benenntherapie. Wir erwarteten stärkere sprachliche Verbesserungen mit (i) ILAT als mit (ii) intensiver Benenntherapie. Anmerkung: Diese Studie fand im Rahmen eines größeren Forschungsvorhabens statt, das aus zwei Teilprojekten besteht. Das erste Teilprojekt (BILAT1) befasst sich mit der Frage des Handlungsbezugs in der intensiven Aphasietherapie, das zweite Teilprojekt (BILAT2) mit der entsprechenden Bedeutung der Behandlungsintensität.

Quelle

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